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Formel E plant ab 2018 Rennen ohne Autowechsel

Ab der Saison 2018/19 soll es bei den Rennen der Formel E keine Fahrzeugwechsel mehr geben, wozu aber völlig neue Chassis notwendig wären

(Motorsport-Total.com) - Ab der Saison 2018/19 sollen die Fahrer der Formel E während des Rennens nicht mehr das Auto wechseln müssen, sondern sollen das 45-minütige Rennen mit nur einem Fahrzeug bestreiten. Das erklärte Formel-E-Geschäftsführer Alejandro Agag gegenüber 'Autosport'. Im Rahmen eines "Fünf-Jahre-Plans" soll die Technik der elektrisch angetriebenen Formelfahrzeuge so weit entwickelt werden, dass die Batteriekapazität für die gesamte Renndistanz ausreicht.

Daniel Abt

Pflichtboxenstopps mit Autowechsel soll es ab 2018 in der Foreml E nicht mehr geben Zoom

Dann soll die Formel E auch endgültig keine Einheitsformel mehr sein und die Teams ihre eigenen Chassis entwickeln dürfen. "Ich glaube, wir werden in den ersten vier Saisons mit einem Einheitschassis fahren. Wenn wir allerdings nicht mehr zwei Autos pro Rennen brauchen wollen, wird das nicht mehr möglich sein", so Agag.

Derzeit fahren die Formel-E-Teams mit identischen Spark-Renault SRT_01E. Ab der kommenden Saison dürfen die Teams jedoch die Antriebe selbständig weiterentwickeln und am 2016/17 auch an den Batterien arbeiten. Mit der Verbannung des Fahrerwechsels, der aktuell gegen Rennmitte noch notwendig ist, soll dann auch die Chassis-Entwicklung freigegeben werden.

"Die Teams werden dann radikale Technologien benötigen, weshalb sie ihre eigenen Chassis bauen müssen", sagt Agag. Das bestätigt auch Roger Griffiths, Teamchef von Andretti: "Man bräuchte vielleicht ein Auto mit Allrad-Antrieb, damit man auch an der Vorderachse Energie zurückgewinnen kann."


Formel E in Miami

In den nächsten Jahren soll die Performance der Formel-E-Fahrzeuge sukzessive gesteigert werden. So soll die Energiemenge der Batterien von derzeit 28 Kilowattstunden auf in der dritten und vierten Saison dann 33 und ab 2018/19 auf 40 Kilowattstunden gesteigert werden.

Auch die Maximalleistung der Motoren soll im Rennen von derzeit 150 Kilowatt auf im nächsten Jahr 170 und ab der dritten Saison 200 Kilowatt gesteigert werden, wie es derzeit im Qualifying der Fall ist. Bei aller Innovation mahnt China-Teamchef Steven Lu jedoch: "Wir müssen darüber sprechen, wie wir die Kosten unter Kontrolle halten können. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht die Formel 1 sind."

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