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  • 04.06.2022 · 09:44

  • von Jake Boxall-Legge, Übersetzung: Heiko Stritzke

Formel E Jakarta 2022: DS Techeetah besetzt erste Startreihe komplett

Jean-Eric Vergne schlägt Antonio Felix da Costa und baut den Polerekord in der Formel E aus - DS Techeetah schlägt im Qualifying voll zu

(Motorsport-Total.com) - Das Finale im Qualifying zum Jakarta E-Prix war eine einseitige Angelegenheit. Jean-Eric Vergne briet seinem Teamkollegen Antonio Felix da Costa 0,817 Sekunden über. Dieser brachte im Qualifying-Finale keine saubere Runde zustande und verlor die mögliche Pole durch einen Rutscher in Kurve 2. Später machte er noch einen Fehler, als ihm die Reifen in der letzten Kurve durchdrehten. (Startaufstellung Jakarta E-Prix 2022)

Jean-Eric Vergne

Jean-Eric Vergne nimmt den Jakarta E-Prix von der Pole aus in Angriff Zoom

Vergne sicherte sich seinen Platz im Finale, indem er im Halbfinale Mitch Evans (Jaguar) um drei Zehntelsekunden schlug. In den ersten beiden Sektoren führ er einen Vorsprung heraus, bevor er ihn im letzten Sektor verdoppelte.

Felix da Costa besiegte Edoardo Mortara (Venturi) im anderen Halbfinale, als er in Kurve 1 die Führung übernahm und einen Abstand von vier Zehntelsekunden bis zum Ende der Runde herausfuhr.

Evans ging an Tabellenführer Stoffel Vandoorne (Mercedes) vorbei und lag schon in der ersten Kurve vier Zehntel vorn. Diesen Abstand konnte er verwalten, nur in Kurve 12 kam Vandoorne wieder eine Zehntel näher.

Im engsten Viertelfinale schlug Vergne Pascal Wehrlein (Porsche); der Franzose hatte schon im ersten Sektor einen Vorsprung, doch Wehrlein holte im zweiten Sektor zwei Zehntel zurück und führte auf dem Messpunkt. Dann aber verbremste er sich, was das Duell zugunsten des Techeetah-Fahrers entschied.

Mortara fand auf seinem Weg ins Halbfinale zwei Zentel gegen Jake Dennis (Andretti). In den ersten beiden Sektoren lagen beide um 0,075 Sekunde auseinander, bevor er im letzten Sektor alles klarmachte und den Andretti-Piloten rauswarf.

Im letzten Viertelfinale besiegte Felix da Costa Sebastien Buemi (Nissan e.dams) und fuhr dabei die schnellste Zeit aller Viertelfinals. Er schlug den Meister aus Saison 2 um acht Zehntelsekunden. Von den Geschlagenen war Jake Dennis Schnellster und holte daher den fünften Startplatz.

Wehrlein holte sich eine Strafe von fünf Plätzen ab, weil Porsche die Plombe am Gleichspannungswandler öffnen musste. Daher erbten Buemi und Vandoorne die Plätze sechs und sieben.

Andre Lotterer (Porsche) verpasste die KO-Runde um lediglich 0,003 Sekunden gegen Buemi. Dank Wehrleins Strafe startet er aber trotzdem als Achter. Ein anderes namenswertes Opfer der ersten Gruppe war Lucas di Grassi (Venturi). Ihm gelang nur die sechstbeste Zeit von den elf Fahrern.

Robin Frijns (Envision) markierte keine Rundenzeit, weil er mit seinem linken Hinterrad eine Werbebande abriss. Er startet als 21. vor Antonio Giovinazzi (Dragon), der ebenfalls keine Zeit setzte.

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