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  • 03.06.2022 · 12:15

  • von Andre Wiegold, Co-Autor: Jake Boxall-Legge

Bis zu 32 Grad in Jakarta: Formel-E-Fahrer fürchten die Hitze

Die Hitze im indonesischen Jakarta bereitet den Formel-E-Piloten sorgen - Am 4. Juni werden bis zu 32 Grad erwartet

(Motorsport-Total.com) - Stand 3. Juni 2022 wird es am Renntag der Formel E am 4. Juni knackig heiß: Am Samstag werden in der indonesischen Hauptstadt Jakarta bis zu 32 Grad erwartet. Die Formel-E-Fahrer fürchten die Hitze, da sie für ein deutlich schwierigeres Energiemanagement sorgen könnte. Auch der Reifenverschleiß könnte wegen der hohen Temperaturen deutlich höher ausfallen.

Skyline von Jakarta, Hauptstadt von Indonesien

Hitze in Indonesien: Fahrer erwarten schwieriges Rennen Zoom

Interessant wird der Renntag auch, weil neben der Hitze mögliche Regenschauer vorhergesagt sind. Das Wetter spielt verrückt und ist daher unvorhersehbar. Die erwartete hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze könnten Einfluss auf die Batterietemperatur und damit auf das Energiemanagement nehmen, da die Batterie an Effizienz einbüßen könnte. Höhere Temperaturen bedeuten weniger Lebenszeit der Akkus.

Nissan-Pilot Sebastien Buemi erklärt: "Wir haben im Simulator mehrere Temperaturen getestet - vom Worst- bis zum Best-Case-Szenario. Wir haben das Auto demnach optimiert. Je heißer es ist, desto weniger können wir ans Limit der Batterie gehen. Um die Batterie weniger zu erhitzen, muss sie geschont werden."

Buemi will im Training herausfinden, welcher trainierte Fall in Jakarta letztlich wirklich eintrifft. Lauf Robin Frijns, der für Envision startet, gibt es für ein Team aber keine Vor- und Nachteile, da die Batterie ein Einheitsteil ist. "Wir sitzen also im selben Boot", so der Niederländer über die bevorstehenden Herausforderungen in Indonesien.

Jakarta

Teil des Layouts: So sieht die Strecke aus Zoom

"Natürlich kann man was an der Software machen, aber letztlich werden die Einstellungen be jedem Team sehr ähnlich sein", prognostiziert Frijns, der bereit ist, im Rennen auf die Situation zu reagieren. "Je schneller wir darauf reagieren, desto besser wird unser Rennen sein." Außerdem erwartet der Envision-Fahrer, dass die Reifen auf dem neuen, heißen Asphalt "kochen" werden.

Oliver Turvey hofft, nach seinem siebten Platz in Rom wieder angreifen zu können. "Hoffentlich wird es für uns einige Chancen im Rennen geben", so der NIO-Pilot. "Es wird aber nicht einfach werden, da es so viele Dinge zu managen gibt. Man muss alles verstehen, optimieren und das Maximum aus dem Paket herausholen. Wegen der langen Kurven wird das eine große Herausforderung."

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