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Formel E 2016 Hongkong: Piquet holt Pole in Crashfest-Quali

Nelson Piquet jun. hat überraschend die erste Pole-Position der neuen Formel-E-Saison geholt, doch Ärger über eine Schikane überschattet die Qualifikation

(Motorsport-Total.com) - Überraschung in der Qualifikation zum Formel-E-Rennen in Hongkong: Ex-Meister Nelson Piquet jun. (NextEV) hat sich in einem turbulenten Qualifying die Pole-Position gesichert. Der Brasilianer war mit 1:03.099 Minuten der schnellste Mann der Gruppensession und darf sich über seine erste Formel-E-Pole überhaupt freuen. Teamkollege Oliver Turvey machte mit 0,132 Sekunden Rückstand die erste Startreihe für NextEV perfekt.

Nelson Piquet Jun.

Überraschung: NextEV blockiert die komplette erste Startreihe Zoom

Überschattet wurde die Session allerdings von starken Diskussionen um eine Schikane. Diese war erst wenige Augenblicke vor der Qualifikation geändert worden, indem man einen Randstein auf der Innenseite entfernte. Doch die Schikane wurde dadurch nicht besser, stattdessen wurden einige Piloten auf dem falschen Fuß erwischt. Lucas di Grassi (Abt) war der erste, der seinen Boliden in die Wand schmiss und das Rennen nun von hinten begehen muss.

Auch Qing-Hua Ma (Techeetah) und Robin Frijns (Andretti) machten unliebsame Bekanntschaft mit der Mauer, nach dem Unfall des Niederländers musste die Session sogar für eine halbe Stunde unterbrochen werden. Die Rennleitung entschied sich daraufhin, die Superpole abzusagen und das Ergebnis des Gruppenqualifyings zu nehmen. Bei den Fahrern kam die kurzfristige Änderung überhaupt nicht gut an.

"Es war kein fairer Move von der Rennleitung", beschwert sich Frijns, und auch Daniel Abt (Abt) spricht von einer "lächerlichen" Entscheidung - genau wie Teamkollege di Grassi: "Es sollte keine Modifikationen zwischen Training und Qualifying geben", so der Brasilianer. "Es wurde wirklich schlecht gemacht. Wir haben zuvor nur mit dem Randstein getestet und können nicht vorhersagen, was das Auto dann machen wird. Das beeinträchtigt meine Meisterschaft nun schon von vornherein."

Dauerrivale Sebastien Buemi (Renault e.dams) wurde jedoch auch "nur" Fünfter hinter den beiden DS Virgin von Jose-Maria Lopez (3.) und Sam Bird (4.), die sich in die zweite Startreihe stellen werden. Dahinter komplettieren Felix Rosenqvist (6./Mahindra), Daniel Abt (7.), Loic Duval (8./Dragon), Jean-Eric Vergne (9./Techeetah) und Nicolas Prost (10./Renault e.dams) die Top 10.

Die beiden Deutschen Nick Heidfeld (11./Mahindra) und Rookie Maro Engel (12./Venturi) landeten knapp außerhalb der schnellsten Zehn, genau wie Antonio Felix da Costa (13.) im BMW-unterstützten Andretti-Boliden. Die beiden Autos von Neuling Jaguar kamen bei der Rückkehr der Raubkatze auf die Ränge 14 und 16 - Adam Carroll war dabei vor Mitch Evans.

Das Rennen beginnt nachher um 10 Uhr MESZ. Übertragen wird das Rennen auf Eurosport.

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