Buemi erklärt: Warum die Rennstrategie in neuer Formel-E-Ära so schwierig ist
Ex-Champion Sebastien Buemi ist gespannt, wie sich die neue Formel-E-Renndauer von 45 Minuten und einer Runde in der Praxis bewähren wird
(Motorsport-Total.com) - In der Formel E weht beginnend mit dem Auftaktrennen der Saison 2018/19 (15. Dezember in Riad) ein neuer Wind. Das optisch spektakuläre Gen2-Auto löst das Vorgängermodell nach vier Jahren ab.

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Sebastien Buemi fährt in der Formel E 2018/19 für Nissan e.dams Zoom
Auch das Rennformat ist neu. Statt eines Boxenstopps zum Autowechsel bei Rennmitte werden die Rennen fortan mit einem Auto durchgefahren. Die Renndistanz ist auf 45 Minuten plus eine Runde festgeschrieben.
Und genau diese neue Renndistanz macht die Strategie so schwierig, wie Sebastien Buemi erklärt. "Man wird anhand des Timings ständig kalkulieren müssen, wo sich der Führende [nach 45 Minuten] befinden wird. Wenn er, sagen wir mal, bei 44 Minuten und 58 Sekunden die Linie überfährt, musst du selbst genügend Energie für eine weitere Runde in der Hinterhand haben. Hast du die nicht, bleibst du liegen", sagt Buemi.

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Buemi rechnet hin und wieder mit riskanten Strategien im Feld Zoom
So der Champion der Formel E 2015/16, dass es hin und wieder auch riskante Strategien im Feld geben wird: "Du kannst ein Risiko eingehen, indem du viel mehr Energie verbrauchst, weil du auf eine Safety-Car-Phase spekulierst und du dann wieder im grünen Bereich bist - oder auch nicht."
Buemi fährt in der Formel E 2018/19 für Nissan e.dams. Wer sein Teamkollege sein wird, ist angesichts der Kontroverse um Alexander Albon noch offen.


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