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Andretti ohne Gnade für Kokainsünder: "Lebenslang sperren"

Die US-Legende bezichtigt Franck Montagny, mit Fahrten unter Drogeneinfluss die Formel-E-Piloten in Gefahr gebracht zu haben, glaubt aber an einen Einzelfall

(Motorsport-Total.com) - Franck Montagny ist nach seinem Kokainkonsum in der Motorsport-Welt Persona non grata. In der Szene scheint der exzentrische Franzose kein Bein mehr auf die Erde zu bekommen und muss sich trotz Reuebekenntnis den Groll seines ehemaligen Chefs gefallen lassen. Im Gespräch mit der 'Welt' geht Mario Andretti, gemeinsam mit seinem Sohn Michael bei Andretti Autosport in der Formel E involviert, hart mit ihm ins Gericht: "Wenn es nach mir geht, sollte Monsieur Montagny lebenslang gesperrt werden."

Mario Andretti

Wenn Sheriff Mario Andretti aufräumt, haben Dopingsünder nicht viel zu lachen Zoom

Der Formel-1-Weltmeister von 1978 unterstellt Montagny, billigend für ein unkalkulierbares Risiko gesorgt zu haben. Schließlich war er unmittelbar nach dem ePrix in Malaysia positiv auf die aufputschend wirkende Droge getestet worden. "Es ist eine große Enttäuschung für uns alle", sagt Andretti und sieht keine Chance zur Wiedergutmachung: "Er hat nicht nur sich, sondern auch alle anderen Piloten auf der Strecke in große Gefahr gebracht. Was er getan hat, ist unverzeihlich in unserem Sport."

An ein flächendeckendes Dopingproblem im Motorsport glaubt Urgestein Andretti jedoch nicht. Es gäbe höchstens "einige schwarze Schafe" und die Überführung Montagnys sei der Beweis für ein funktionierendes Kontrollsystem. In der Tat dürfte nicht mit einer Rückkehr des 36-Jährigen Tausendsassas zu rechnen sein. In seiner 'L'Equipe'-Kolumne hatte er unmittelbar nach dem Auffliegen bereits eingeräumt: "Es ist wahrscheinlich vorbei."

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