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Macau-Organisatoren wollen neue Formel-3-Autos fahren lassen

Beim traditionellen Macau-Grand-Prix sollen 2019 die neuen Autos der FIA Formel 3 eigesetzt werden, doch dazu müsste die Strecke angepasst werden

(Motorsport-Total.com) - Beim Macau-Grand-Prix sollen in diesem Jahr nach dem Willen der Organisatoren beim Formel-3-Rennen die Autos der neuen internationalen Formel-3-Serie der FIA eingesetzt werden. Das gab der sportliche Koordinator Coc Veng Chong in dieser Woche bekannt. In einer Mitteilung brachten die Organisatoren zudem ihre Erwartung zum Ausdruck, dass "die Mehrheit des Starterfeldes in Macao aus Fahrern der FIA-Formel-3-Meisterschaft bestehen wird."

Formel 3

Die neue Formel 3 soll 2019 in Macau fahren Zoom

Auch auf Seiten der Formel-3-Teams geht man nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' davon aus, dass das Rennen in diesem Jahr für die neuen Formel-3-Autos ausgeschrieben wird. Da die reguläre Saison Ende September in Sotschi endet, wäre die Teilnahme der Teams am Macau-Grand-Prix im November terminlich kein Problem.

Allerdings muss der Automobil-Weltverband FIA dem noch zustimmen. Wenn das Rennen das Prädikat des Formel-3-Weltcups behalten soll, wäre ein Einsatz der aktuellen Fahrzeuge naheliegend, nachdem die bis Ende 2018 in den Formel-3-Serien eingesetzten Fahrzeug nun nicht mehr der Formel-3-Spezifikation entsprechen.

Größter Hemmschuh bei den Plänen der Macau-Organisatoren ist jedoch die Homologation der Strecke. Das Ende 2018 abgelaufene Strecken-Zertifikat stufte den Guia-Circuit mit dem FIA Grad 3 ein. Legt man das Leistungsgewicht der neuen Formel-3-Autos zu Grunde, dürften diese auf einer Grad-3-Strecke nicht fahren.

Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' hatte der verstorbene Charlie Whiting zu Lebzeiten jedoch angedeutet, dass einige Veränderungen an der Strecke die Hochstufung in den Grad 2 möglich machen würden. Damit dürften die FIA-Formel-3-Autos in Macau fahren.

Die Veränderungen sollen dabei nicht den Streckenverlauf, sondern vor allem die Auslaufzonen betreffen. Die würde unter anderem die Lisboa-Kurve betreffen, in der Sophia Flörsch im vergangenen November beim Formel-3-Weltcup in Macau schwer verunglückt war.

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