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Formel-2-Teamchef spricht sich gegen volles Starterfeld aus

Alfonso de Orleans-Borbon, Teamchef von Racing Engineering, ist gegen eine deutliche Aufstockung des Starterfeldes: 26 Fahrzeuge seien zu gefährlich

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2018 wird das Feld der Formel 2 von 20 auf 22 Fahrzeuge aufgestockt. Das Maximum von 26 Startplätzen ist damit nicht erreicht, doch die Serien-Organisatoren haben sich bei der Vorstellung der neuen Teams die Option offen gehalten, ein weiteres Team zuzulassen und somit 24 Fahrzeuge im Grid zu haben. Doch auch damit hätte die Serie kein volles Starterfeld.

Alfonso de Orleans-Borbon

Alfonso de Orleans-Borbon hatte bei zehn Teams genügend Platz Zoom

Ein weiteres Team wäre für Racing-Engineering-Teamchef Alfonso de Orleans-Borbon vertretbar, doch er spricht sich klar dagegen aus, wieder zurück auf 26 Fahrzeuge zu gehen: "Mit zehn Teams war es gut. Zwölf wird etwas eng werden, 13 ist komplett verrückt", sagt er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Der Spanier führt Sicherheitsgründe als Argumentation an, weil die Boxengasse bei den Veranstaltungen sonst überfüllt wäre.

Das habe man zu Zeiten gesehen, als noch 13 Teams mit 26 Autos um die Punkte fuhren - zuletzt 2015. "Es war megagefährlich", sagt der Teamchef. "Man darf nicht vergessen, dass wir nicht wie die Formel-1-Teams in der Garage sind und die komplette Boxengasse zur Verfügung haben. Wir stehen davor, damit wird die Boxengasse deutlich enger", mahnt er und erinnert an einen Unfall in Spa-Francorchamps, als ein Mechaniker schwer verletzt wurde.

Trident-Boxencrew

Formel-2-Teams lagern ihr Equipment vor den Garagen der Formel 1 Zoom

"Das war wirklich ernst", sagt de Orleans-Borbon. "Der Kerl lag mit einem Schädeltrauma im Krankenhaus. Ich habe sogar mit Bernie (Ecclestone, ehemaliger Formel-1-Boss; Anm. d. Red.) darüber geredet. Aber das muss die FIA entscheiden", so der Spanier.

Aus sportlicher Sicht spricht für ihn aber nichts gegen eine weitere Aufstockung des Feldes. "Ich sage nicht, dass es nicht mehr Autos sein sollten. Man kann dem Grid weitere Autos hinzufügen und sogar eine Vorqualifikation abhalten", meint er, "aber in der Boxengasse sehen viele Leute nicht, was wir sehen. Der Platz ist einfach begrenzt."

Die Formel 2 hatte Ende des vergangenen Jahres die drei Teams Carlin, Fortec und Charouz neu zugelassen. Im Gegenzug haben Russian Time und Rapax die Serie verlassen.

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