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Zweiter Marussia: Wenn überhaupt, dann wohl Rossi

Der US-Amerikaner wird im offiziellen Einschreibungsergebnis der FIA als Ersatz für Jules Bianchi genannt, eine Startgarantie ist das nicht - Verkündung erst am Freitag

(Motorsport-Total.com) - Wenn überhaupt ein Ersatzmann für den schwer verletzten Jules Bianchi zum Einsatz kommt, dann heißt er wahrscheinlich Alexander Rossi: Das ist die vorläufige Antwort auf die Frage, wer bei der Grand-Prix-Premiere in Sotschi am kommenden Wochenende den zweiten Marussia neben Max Chilton fahren wird. Auf das Debüt des US-Amerikaners weißt die offizielle Einschreibung der FIA hin, die am Donnerstagnachmittag öffentlich wurde. Auf der Liste findet sich der 23-Jährige mit der Startnummer 42, offiziell will sich Marussia zu der Personalie aber erst am Freitag äußern.

Alexander Rossi

Alexander Rossi hat schon oft bei Marussia das Funkmäuschen gespielt Zoom

Allerdings muss das längst nicht bedeuten, dass Rossi auch tatsächlich fährt. Marussia könnte ihn nur als Platzhalter angegeben haben. Denn obwohl bereits am Mittwoch zwei Autos für das Heimspiel der Truppe aufgebaut wurden, haben sich die Verantwortlichen noch nicht dazu bekannt, ob und wie viele Boliden eingesetzt werden.

Theoretisch ist in Absprache mit Zampano Bernie Ecclestone (die angeblich erfolgt sein soll) ein Start mit nur einem Fahrzeug denkbar. Die Entscheidung darüber obliegt alleine dem Team, das wohl nur mit Zustimmung der Familie Bianchis einen Ersatz nominiert. Der Grund für die späte Entscheidung: Die relevanten Personen kümmerten sich um den Franzosen. Sportdirektor Graeme Lowdon ist erst am Donnerstag an der Strecke eingetroffen, Teamchef John Booth bleibt sogar in Japan.

Rossi, der im Besitz einer Superlizenz ist, hat bei Caterham bereits erste Formel-1-Erfahrung gesammelt und in der Saison 2012 in Barcelona seinen ersten Freitagseinsatz bestritten. Im Folgejahr kletterte er bei weiteren Freien Trainings und dem Young-Driver-Test in Silverstone ins Cockpit, zuletzt war er in Montreal 2014 aktiv. Im Juli schloss sich der Kalifornier als Folge des Ausstiegs von Tony Fernandes Marussia an und wurde als Ersatzfahrer nominiert.

In Belgien wurde Rossis Einsatz bereits per Pressemitteilung verkündet, jedoch kratzte der von "vertraglichen Schwierigkeiten" geplagte Chilton im letzten Moment fehlendes Geld zusammen. Rossi hat sich in seiner langen Monoposto-Karriere als kontinentaler Meister und Weltfinal-Sieger der Formel BMW sowie als Gesamtdritter der Renault-World-Series (WSbR) hervorgetan. In der GP2 blieb er jedoch blass. Er wäre der erste US-Amerikaner in der Formel 1 seit Scott Speed 2007 bei Toro Rosso seinen Hut nahm.

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