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  • 27.10.2015 · 09:38

  • von Dieter Rencken & Roman Wittemeier

Zirkusnummern am Samstag: Warum Ferrari nicht mitspielte

Unterhaltsame Tanzeinlagen und Versuche im Bootsbau: Warum Ferrari die Regenphase der Formel 1 in Austin nicht für Schabernack nutzte

(Motorsport-Total.com) - Weil am Samstag des Formel-1-Wochenendes 2015 in Austin kaum Fahrbetrieb stattfinden konnte und das Qualifying bei starken Regenfällen buchstäblich ins Wasser fiel, bekamen die Fans vor Ort und an den TV-Bildschirmen ein Alternativprogramm geboten. Die Stars der Szene boten eine teils sehr unterhaltsame Show. Viele Teams versuchten sich im Bootsbau, ließen interessante Kreationen in der Boxengasse zu Wasser. Die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat legten ein Tänzchen hin.

Sauber Mechaniker Boot

Sauber versuchte sich im Zweierkajak in der Boxengasse von Austin Zoom

Aus der Ferrari-Box waren solchartige Bilder nicht zu sehen. Die Italiener hielten sich mit Schabernack zur Belustigung der Fans zurück. "Ganz ehrlich? Die Formel 1 ist doch kein Zirkus! Natürlich sind die Fans nicht glücklich, wenn es regnet und niemand fährt. Aber noch einmal: Wir sind die Formel 1 und keine Zirkusveranstaltung", meint "Iceman" Kimi Räikkönen, der den Nachmittag (Ortszeit) in der Garage verbrachte.

"Die Leute werden glücklich und zufrieden sein, wenn wir fahren. Leider war dies aufgrund des Wetters am Samstag nicht möglich. Jeder muss es selbst wissen, was er dann tut. Aber ich bin jedenfalls hier, um Rennen zu fahren", stellt der Finne, der ohnehin nicht als größter Showtyp des Fahrerlagers gilt, klar. "Wir sind ein Formel-1-Team und nicht der Cirque du Soleil", untermauert Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Der Italiener ist Marketingfachmann, müsste eigentlich demnach ein unterhaltsames Szenario mögen.

"Wir sind herausgegangen und haben Autogramme geschrieben, aber das hat niemand mitbekommen. Wir haben Kinder in Rollstühlen zu uns in die Box geholt - auch das hat offenbar niemand gesehen. Das waren die Dinge, die wir unternommen haben", sagt Arrivabene. "Wenn sich einer hinsetzt und so tut, als würde er angeln, dann wirkt das im Fernsehen sicherlich ganz unterhaltsam, aber auf diesem Weg tut man doch nicht wirklich etwas für die Fans."

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