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Wolff versteht Wechsel von Red Bull zu Honda

Toto Wolff versteht die Entscheidung von Red Bull, Renault den Rücken zu kehren und zu Honda zu wechseln - Er spricht von einer sinnvollen Entscheidung

(Motorsport-Total.com) - Die Zeichen stehen auf Wandel beim Formel-1-Team von Red Bull. Auch wenn der Vertrag mit Honda noch nicht unterschrieben sei, wird das Topteam im Jahr 2019 auf Honda-Motoren vertrauen und Renault den Rücken kehren. Laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist es eine sinnvolle Entscheidung, einen Deal mit den Japanern einzugehen, wenn das Team den Titel holen will.

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"Ich verstehe, warum sie das gemacht haben", sagt der Mercedes-Teamchef. "Der Weg zum Titel führt wahrscheinlich nur über einen Werksstatus." Red Bull wisse, dass kurzfristig Rückschläge den Erfolg eindämmen könnten, so Wolff. Langfristig sei der Wechsel von Renault zu Honda aber eine "nachvollziehbare Entscheidung". Honda habe in der Königsklasse eine ausgezeichnete Geschichte und die Ressourcen, um auch in der Gegenwart wieder erfolgreich zu werden.

Für Mercedes sei es ebenfalls wichtig, in der Formel 1 eine Markenvielfalt zu haben. Die Motorenlieferanten, Unternehmen und auch Hersteller seien das Herz der Königsklasse. Wolff sagt: "Je mehr von ihnen in die Formel 1 kommen, desto besser ist es für uns und den gesamten Sport. Für mich besteht kein Zweifel, dass sie wettbewerbsfähig sein werden." Da Toro Rosso bereits mit Honda-Antrieben unterwegs ist, sei der Schritt von Red Bull die logische Konsequenz.


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"Mit dem technischem Know-how und den Ressourcen von Red Bull erhält Honda eine tolle Hilfe, um ihre Antriebe weiterzuentwickeln", meint der Mercedes-Teamchef. "Von außen betrachtet ist es für alle Parteien der richtige Schritt." Der Status eines Werksteams würde sich langfristig auszahlen meint, Wolff. Kurzfristig würde aber viel Arbeit auf Honda und Red Bull zukommen. Er fügt hinzu: "Ich freue mich auf engere Kämpfe mit Red Bull und Honda."

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