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Williams nur mit guten Ansätzen

Rubens Barrichello agierte glücklos und fiel letztlich ebenso mit Technikdefekt aus wie Pastor Maldonado - Immerhin aber stimmt die Pace bei Williams

(Motorsport-Total.com) - Williams gehörte zum Saisonauftakt in Melbourne zu jenen Teams, die mit fast leeren Händen zurückreisen. Lediglich die Erkenntnis, dass der FW33 durchaus mithalten kann, dürfte ein wenig trösten. Doch weder Pastor Maldonado noch Rubens Barrichello sahen nach technischen Problemen die Zielflagge. Immerhin konnte Barrichello - nach einem Plattfuß - zeitweise zeigen, wie schneller der Williams ist - schoss dabei auch Nico Rosberg von der Bahn, wofür er eine Durchfahrtsstrafe erhielt.

Rubens Barrichello

Rubens Barrichello hatte einige Aufreger im Australien-Rennen Zoom

"Das war ein schwieriges Rennen für uns", so der Brasilianer. "Beim Start wurde ich ein wenig abgedrängt, fand dann aber einen guten Rhythmus und konnte recht viel überholen, bis ich hinter Rosberg kam. Ich hatte gar nicht vor, ihn zu diesem Zeitpunkt zu überholen, ich sicherte mich eher nach hinten zu Kobayashi ab."

Dennoch kollidierten beide, als Barrichello innen später bremste als Rosberg auf der Außenbahn. "Einer hatte wohl Reifen mit viel Grip, der andere mit wenig - damit waren die Bremspunkte verschieden", erklärt Barrichello seine Sicht. "Rosberg hat eher gebremst, ich war schon mitten in der Kurve, ehe ich verzögern konnte." Barrichello holte sich einen neuen Frontflügel, saß die Strafe ab - und fiel dann noch mit einem Defekt an der Kraftübertragung aus. "Aber der '33' war heute konkurrenzfähig, das sollte vor dem nächsten Rennen das Positive sein."


Fotos: Williams, Großer Preis von Australien


Für Maldonado verlief das Formel-1-Renndebüt nur kurz. Nach neun war es schon vorbei, auch bei ihm streikte die Kraftübertragung. "Was genau passierte, wissen wir noch nicht. Das müssen wir erst noch mit den Ingenieuren analysieren", so der Venezolaner. "Es gab kein Warnzeichen, auf einmal war es vorbei. Dafür war der Start großartig. Es gab einige heikle Momente in den ersten beiden Kurven, aber ich kam heil durch. Ich fand dann ins Rennen, alles war in Ordnung. Doch dann war es vorbei. Nun freue ich mich aber schon auf Malaysia."

"Nach einem Problem mit dem verstellbaren Heckflügel zeigte der FW33 von Rubens in der Anfangsphase eine gute Leistung. Er kam gut nach vorn und fuhr konkurrenzfähige Zeiten", so Technikchef Sam Michael. "Ein Reifen verlor Luft, wir wollten einen Schaden vermeiden und riefen ihn an die Box. Rubens erholte sich davon wieder und holte auf, als er mit Rosbergs Mercedes kollidierte und sich den Frontflügel beschädigte."

Auch nach diesem Malheur sollte es weitergehen. "Wir entschieden, dass wir weiterfahren sollten, um Daten der Reifen und des KERS zu sammeln", fährt er fort. "Gegen Ende des Rennens fiel Rubens mit einem vermuteten Defekt an der Kraftübertragung noch aus. Einen ähnlichen Defekt hatten wir zuvor schon an Pastors Auto. Wir schauen uns diese Probleme an. Immerhin nehmen wir viele Daten von diesem Wochenende mit."

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