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Williams: George Russell in Sachir vermisst

Williams fehlte in Sachir der Input von George Russell und hofft, dass der Brite gestärkt von seinem Ausflug zu einem Spitzenteam zurückkommen wird

(Motorsport-Total.com) - Williams gibt zu, dass man den an Mercedes verliehenen George Russell am vergangenen Grand-Prix-Wochenende in Sachir vor allem aufgrund seines fehlenden Inputs vermisst habe, und hofft, dass der Brite als noch besserer Fahrer aus dem Spitzenteam zurückkehren wird.

George Russell

George Russell fehlte seinem eigentlichen Rennstall in Sachir Zoom

"Ohne Zweifel haben wir George vermisst - nicht nur aufgrund seiner Pace, sondern auch aufgrund seiner Führung beim Auto und besonders bei den Reifen", sagt Dave Robson, Williams' Chef für Fahrzeug-Performance.

Denn der Rennstall setzte in Sachir Debütant Jack Aitken ins Auto und hatte zusammen mit Nicholas Latifi eine reine Rookie-Paarung. "Der Wert von Erfahrung ist enorm. Sicherlich war es ein wenig härter, als es hätte sein können. Aber um fair zu sein: Die beiden haben gute Arbeit geleistet", sagt Robson.

Der Rennstall hofft nun, dass Russell nach seiner Erfahrung im Spitzenteam gestärkt zurückkehren wird - auch ein Grund, wieso man seinen Piloten für die Mercedes-Chance freigab. Dass es jedoch einen unmittelbaren Einfluss auf das Auto habe, verneint Robson.

"Wir werden es in den kommenden Wochen herausfinden, wenn wir wieder mit ihm reden, aber nichts, was er sagt, wird unser Auto plötzlich zu ihrem machen", betont er. "Es gibt eine Grenze, was direkt relevant ist. Es gibt eine Grenze, was sie ihm erzählen werden. Und es gibt eine Grenze, was vernünftig von ihm wäre, es an uns weiterzugeben."


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"Aber in jedem Fall glaube ich, dass viele Dinge gar nicht relevant sind. Ihr Auto ist so enorm anders als unseres, dass es nicht so relevant sein wird", so Robson.

Trotzdem nehme Russell einige wertvolle Erfahrung mit, etwa wie Mercedes mit den Reifen umgeht oder wie sie die Starts praktizieren. "Und auch wenn das vielleicht nicht direkt relevant ist, sollte er zumindest ein paar Ideen aufgreifen", sagt der Williams-Mann.

"Zumindest ist es eine andere Erfahrung für ihn, was gut ist. Und hoffentlich wird ihm die Erfahrung an der Spitze in Sachen Selbstvertrauen helfen und beim Verständnis, worum es beim Rennfahren in der Formel 1 derzeit geht."

Ob George Russell an diesem Wochenende wieder zu Williams zurückkehren wird oder noch einmal bei Mercedes fahren darf, ist noch offen.

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