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  • 14.08.2018 · 15:11

  • von Dominik Sharaf, Ben Anderson & Kyran Gibbons

Wie Novak Djokovic: Krise bei Romain Grosjean mental bedingt

Genau wie Tennisstar Novak Djokovic hätte er sein Können nicht verlernt, sondern sei "einfach ein Anderer" gewesen, sagt Romain Grosjean - Trendwende geschafft?

(Motorsport-Total.com) - Haas-Fahrer Romain Grosjean vergleicht seine aktuelle Formkrise mit der Talfahrt des Tennisstars Novak Djokovic - ehe der Serbe mit seinem Wimbledon-Sieg zu alter Stärke zurückkehrte. Im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' betont Grosjean Parallelen: "Er hatte es nicht verlernt, Tennis zu spielen, und auch seine Fitness nicht eingebüßt. Er war einfach ein Anderer. Manchmal ist es so."

Romain Grosjean

Grosjean will sich in der zweiten Hälfte mit besseren Ergebnissen rehabilitieren Zoom

Er hätte zuletzt viel Pech gehabt und auch Fehler begangen, räumt Grosjean ein. So sei er in eine ähnliche Abwärtsspirale geraten. Er will bei seiner mentalen Herangehensweise an den Sport ansetzen. "Es geht darum, wieder an sich selbst zu glauben und daran, wo man hingehört. Zu wissen, was wann zu tun ist. Im Leben gibt es stets viele Gründe, warum man eine schwierige Phase durchlebt."

Djokovics neuerlicher Grand-Slam-Triumph mache ihm Mut. "Ich hoffe, dass ich wieder an dem Punkt angelangt bin, an dem ich weiß, was das Richtige ist", meint Grosjean und verweist auf seine Fahrt vom zwölften Startplatz auf den sechsten Rang beim Zieleinlauf des Deutschland-Grand-Prix.

Grosjean machte im bisherigen Saisonverlauf durch zahlreiche Aussetzer auf sich aufmerksam: In Aserbaidschan knallte er während einer Safety-Car-Phase in die Mauer, in Spanien drehte er sich kurz nach dem Start und räumte zwei Konkurrenten ab, in Großbritannien kollidierte er mit seinem Teamkollegen Kevin Magnussen. Der Däne hat schon 45 Punkte auf seinem Konto, während Grojean nach acht Rennen in Serie ohne Punkte zu Beginn des Jahres erst bei 21 Zählern steht.

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