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Wehrlein im Pech: DRS-Abschaltung verhindert Q2-Einzug

Pascal Wehrlein trauert der großen Chance nach, das zweite Qualifying-Segment in Baku zu erreichen - Für das Rennen rechnet er sich trotzdem etwas aus

(Motorsport-Total.com) - Pascal Wehrlein hat beim Qualifying in Baku eine riesige Chance verpasst. Im unterlegenen Manor - mit dem zugegebenermaßen nicht ganz so unterlegenen Mercedes-Motor - wäre der amtierende DTM-Champion um ein Haar in Q2 eingezogen, scheiterte am Ende allerdings um rund zwei Zehntel und landete auf Rang 18. Noch knapper war sogar Teamkollege Rio Haryanto dran, der am Sonntag von Startplatz 17 ins Rennen gehen wird. Ihm fehlten lediglich 0,116 Sekunden zum Einzug in Q2 (zur Startaufstellung).

Pascal Wehrlein

Pascal Wehrleins DRS blieb ausgerechnet im entscheidenden Moment geschlossen Zoom

"Ich ärgere mich sehr, denn heute hätte es auf jeden Fall für Q2 gereicht", sagt Wehrlein anscheinend bei 'Sky' und erklärt: "Anscheinend ist in Turn 3 oder 4 einer in die Auslaufzone gefahren. Sobald es auf der Strecke eine gelbe Flagge gibt, wird auf der ganzen Strecke das DRS ausgeschaltet. Ich war da gerade auf der langen Start- und Zielgeraden und habe dadurch einige Zehntel verloren."

"Das ist sehr ärgerlich, denn meine zweite Runde war sogar schneller als die erste - und die Reifen halten üblicherweise nur eine Runde", verrät Wehrlein, der sich allerdings auch von Startplatz 18 aus eine kleine Chance auf eine Überraschung ausrechnet. "Morgen werden die Karten neu gemischt", sagt der Deutsche und ergänzt: "Man hat gesehen, wie viele Autos in der GP2 ins Ziel gekommen sind. Das Wichtigste wird ankommen sein - und dann mal sehen..."

Tatsächlich sahen im chaotischen GP2-Rennen am Samstag lediglich zehn der 22 gestarteten Piloten die Zielflagge. Teamkollege Haryanto, der die GP2 bestens kennt, ergänzt: "Auch wenn das GP2-Rennen gezeigt hat, dass alles passieren kann, müssen wir einen guten Start und ein starkes und sauberes Rennen ohne Fehler abliefern, um die Gelegenheiten auch nutzen zu können."


Fotostrecke: Formel-1-Strecken 2016: Baku

"Es war eine gute Runde, also bin ich sehr zufrieden", sagt der Rookie im Hinblick auf sein Qualifying. "Wir haben am Auto einige Änderungen für das dritte Training vorgenommen, die gut funktioniert haben. Außerdem waren wir sehr nah an Q2 dran, aber leider bekam ich auf meinem zweiten Reifensatz nur eine schnelle Runde hin. Als ich noch eine versuchen wollte, gab es eine gelbe Flagge. Jetzt müssen wir uns auf morgen konzentrieren."

"Das war unser stärkstes Qualifying im gesamten Jahr", freut sich Renndirektor Dave Ryan derweil über den Erfolg seiner beiden Piloten und ergänzt: "Es ist eine ziemliche Leistung, dass beide Autos so nah an Q2 dran waren und vor beiden Renaults, einem Sauber (Marcus Ericsson; Anm. d. Red.) und einem McLaren (Jenson Button) gelandet sind. Es zeigt den Fortschritt, den wir gemacht haben."

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