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Wegen Halo: Position von Onboardkamera wird 2019 angepasst

Nach der Halo-Einführung sind einzelne TV-Kameras an den F1-Boliden unbrauchbar geworden: Teams, Management und FIA reagieren mit Änderungen für 2019

(Motorsport-Total.com) - Nach Informationen von Motorsport-Total.com werden in der kommenden Formel-1-Saison 2019 die Positionen verschiedener Onboardkameras wegen Sichtproblemen durch den Halo angepasst. Aufgrund der feststehenden Homologation für die Saison 2018 war es nach der Einführung des Cockpit-Schutzes nicht mehr möglich, die Positionierung der Aufnahmegeräte zu verändern. Besonders die Kamera an der Seite der Airbox, die den sogenannten "Chassis-Shot" aufnimmt und dem Fahrer über die Schulter schaut, leidet nach Einführung des Cockpitschutzes unter schlechter Sicht nach vorne.

Kameraposition Renault

Endlich freie Sicht: So soll es kommende Saison wieder aussehen Zoom

Große Teile des Sichtfelds werden vom Schutzbügel blockiert und haben dazu geführt, dass die Formel 1 sich aktuell verstärkt auf die klassische T-Kamera oberhalb des Überrollbügels verlassen muss. Dabei wurden auch neue TV-Grafiken eingeführt, die den Halo als visuelle Basis nutzen. Die FIA, das Management der Formel 1 und die Teams haben sich nun darauf geeinigt, einzelne Kamerapositionen anzupassen und somit die Qualität der Aufnahmen wieder zu erhöhen.

Die Kamera auf der Seite der Airbox soll deshalb weiter nach oben verlegt werden und so vom störenden Halo befreit werden. Damit soll möglichst freie Sicht auf die vor dem Fahrzeug liegende Strecke sichergestellt werden. Die Anpassungen wurden bereits vom Renault-Werksteam in den Freitagstrainings getestet und haben alle Beteiligten überzeugt.

Kameraposition Renault

Die Kamera wird wegen des Halos nach oben versetzt Zoom

Neben der Position der Kamera auf Schulterhöhe werden sich auch die Aufnahmen der Fahrer selbst verändern: Die in den Rückspiegeln integrierten Kameras wandern an die Vorderseite des Cockpits und filmen in der kommenden Saison somit nach hinten. Die Positionen der Kameras in der Fahrzeugnase und auf dem Überrollbügel bleiben dabei unverändert. Nach einstimmiger Verabschiedung durch die Teams ist der offizielle Beschluss durch die Strategiegruppe, Formel-1-Kommision und den Motorsportweltrat der FIA reine Formalität.

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