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Webber überglücklich: Jede Menge Arbeit

Auch wenn Webber im Rennen eindeutig der dominierende Mann war, gab es für den Australier in Monte Carlo jede Menge brenzliger Situationen zu überstehen

(Motorsport-Total.com) - Warum ist dieser man im Moment nur so stark? Nur eine Woche nach dem Großen Preis von Spanien holte sich der Australier in Monte Carlo den nächsten Start-Ziel-Sieg. Und das erneut in überlegener Manier. So hatte die gesamte Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance, abermals auch Teamkollege Sebastian Vettel nicht.

Mark Webber

Mark Webber: Endlich eine Champagner-Dusche als Sieger in Monaco Zoom

"Das ist absolut unglaublich und mit Sicherheit einer der großartigsten Tage in meinem Leben", jubelt der Red Bull-Pilot. "Es war sehr speziell, hier zu gewinnen. Das hat gestern mit dem Qualifying angefangen, als es gut lief, aber das hier ist ein wahrhaftiger zweistündiger Test."#w1#

Immer wieder wurde Webber das Leben schwer gemacht, der Vorsprung auf die Konkurrenz reduzierte sich aufgrund von vier Safety-Car-Phasen jeweils dramatisch: "Ich musste jede Menge Arbeit erledigen. Die Strecke veränderte sich deutlich, es gab zu Überrundende und eine Menge Safety Cars. Bei den Restarts musste ich die Temperatur richtig hinbekommen. Heute wurde ich da vorne allen Tests unterzogen. Es ist wahnsinnig, es hier Ayrton Senna nachzumachen."

In der letzten Minute hatte der Australier noch einen Schreckmoment zu überstehen, als direkt vor ihm Jarno Trulli und Karun Chandhok kollidierten, das Auto des Italieners durch die Luft flog: "Mein Ingenieur sagte mir über Funk, dass Jarno und Chandhok vor mir sind. Ich ging mit dem Auto ganz sanft um, mit den zu Überrundenden kann man eine Menge Zeit verlieren."


Fotos: Mark Webber, Großer Preis von Monaco, Sonntag


"Ich sah, wie es Jarno in der Rasscasse probierte und dachte 'Was zur Hölle macht er da?'. Die Räder verklemmten sich und ich hoffte, dass ich Raum bekomme, um da durch zu kommen. Ich machte mir Sorgen, ob Karun in Ordnung ist, weil es danach aussah, als sei er um seinen Kopf herum geflogen."

Nach dem sechsten Saisonrennen haben Webber und Vettel nun identisch viele Punkte auf dem Konto - und gehen mit dem schnellsten Auto im Feld endlich in Führung: "Wir werden weiterhin hart arbeiten. Wir sind nicht hier, weil wir nachgelassen haben."

"Die Anstrengung, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren investiert wurden, vom RB5 bis zum RB6, bedeuten eine fantastische Kontinuität im Team. Wir sind für die Zukunft optimistisch. Heute haben wir das Maximum erreicht, und wir müssen das so oft wie möglich hinbekommen."

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