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Vettel: Start war Schlüssel zum zweiten Rang

Der Red Bull-Pilot muss erneut eingestehen, dass er mit Mark Webber nicht mithalten konnte, und gibt sich mit dem zweiten Rang vor Robert Kubica zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel könnte eigentlich sehr zufrieden sein, denn beim Großen Preis von Monaco konnten zahlreiche Gegner im Kampf um den WM-Titel nicht viele Punkte holen. So zum Beispiel Fernando Alonso im Ferrari, Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes oder Jenson Button, der seinen McLaren-Mercedes nach einem Motorschaden vorzeitig abstellen musste.

Sebastian Vettel

Auch Sebastian Vettel nahm nach dem Rennen ein erfrischendes Bad... Zoom

Doch mit Mark Webber hat der Deutsche seinen stärksten Gegner nun plötzlich im eigenen Team. Wie schon vor einer Woche in Barcelona stahl ihm der Australier die Show. Nach dem sechsten WM-Lauf liegen die beiden nun punktgleich in der Gesamtwertung vorn, Webber aufgrund des besseren Sieg-Verhältnisses in Führung.#w1#

Abermals hatte Vettel keine Möglichkeit, mit Webber mitzuhalten: "Besonders zu Beginn und bei den Restarts war ich nicht in der Lage, mit ihm mitzuhalten. Da gab es einen großen Unterschied. Später, als ich Haftung spürte, war er schon zu weit weg. Es gab nicht wirklich einen Moment, wo es sich gelohnt hätte, auf ihn aufzuholen, schließlich ist das Überholen so schwierig."

Statt nach vorn musste sich der 23-Jährige nach hinten orientieren: "Um ehrlich zu sein, ich musste mehr in meine Spiegel schauen. Robert machte ziemlich hart Druck, und es war ziemlich schwierig, bei den Restarts von ihm wegzukommen. Ich fuhr mehr seitwärts als geradeaus, es war ziemlich schwierig."


Fotos: Sebastian Vettel, Großer Preis von Monaco, Sonntag


Schlussendlich muss der Rennfahrer aus Heppenheim jedoch ein positives Fazit ziehen, schließlich ist eine Zielankunft in Monte Carlo auch ein guter Erfolg, er konnte erneut wertvolle Punkte sammeln: "Das war für uns heute das Optimum, und ich bin sehr glücklich. Das sind viele gute Punkte, diese zählen am Ende des Jahres."

Erfolgreich verlief es für Vettel eigentlich nur am Start, als es ihm gelang, an Kubica vorbei zu ziehen: "Zunächst einmal hatte ich ein ziemlich schlechtes Gefühl, da die Drehzahl ziemlich in den Keller ging. Aber ich spürte, dass mein Start besser war als jener von Mark, der vor mir lag."

"Dann sah ich Robert, ich konnte seine durchdrehenden Räder sehen und stach nach innen. Der Sprint ist bis zur ersten Kurve ja nicht allzu lang. Ich war in der Lage, Seite an Seite zu fahren und etwas nach vorn zu kommen. Das war natürlich ziemlich wichtig. Mit Sicherheit war dies der Schlüssel, um heute Zweiter zu werden."

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