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"W09 EQ Power+": Das steckt hinter Mercedes' Bezeichnung

Mercedes hat den 2018er-Boliden auf den Namen "Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+" getauft, damit führt man die Tradition des Vorjahres fort

(Motorsport-Total.com) - Der Nachwuchs im Hause Mercedes wurde am Donnerstag feierlich enthüllt. Der neue Bolide, der Lewis Hamilton und Valtteri Bottas zu weiteren Höchstleistungen und zum fünften Titel verhelfen soll, hört auf den Namen "Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+". Die Silberpfeile knüpfen damit an die Tradition aus den Vorjahren an, die Namensgebung wurde maßgeblich von den Hybrid-Modellen der Marke geprägt. Mercedes möchte damit eine Verbindung zwischen Straßenauto und Formel-1-Wagen herstellen und vor allem die Elektro-Schiene bewerben.

Mercedes F1 W09 EQ Power+

Die neue Bezeichnung des Mercedes lautet "F1 W09 EQ Power+" Zoom

Die Bezeichnung "Mercedes-AMG F1 W" zieht sich bereits seit Beginn durch alle Namensgebungen der Mercedes-Boliden. Seit dem Wiedereinstieg der Marke im Jahr 2010 werden alle Autos chronologisch nummeriert, nun befindet sich der Stuttgarter Konzern bereits im neunten Jahr, daher "W09". In den beiden Anfangsjahren mit Nico Rosberg und Michael Schumacher am Steuer hieß der Mercedes-Bolide noch "MGP W01" und "MGP W02", danach wurde auf "F1 W" umgestellt.

2014 wurde mit der Einführung der neuen Motorenformel schließlich das "Hybrid" in der Nennung ergänzt. Das erste Weltmeisterauto lautete "Mercedes-AMG F1 W05 Hybrid". 2017 wurde dieser Zusatz schließlich durch "EQ Power+" ersetzt. "EQ" steht dabei für die neue Elektro-Autoserie der deutschen Automarke, die im Vorjahr präsentiert wurde. Die Abkürzung "EQ" steht dabei für "Electric Intelligence" ("elektrische Intelligenz"). Damit will sich Mercedes auf dem Elektromobilitätssektor prominent positionieren.


Präsentation F1 W09 EQ Power+

"EQ Power+" werden zukünftig weitere Straßenautos von Mercedes-AMG mit Hybrid-Antrieb bezeichnet werden, so möchte der Konzern die Hybrid-Technologie mit der Formel 1 verknüpfen und besser vermarkten. Mercedes-Motorenchef Andy Cowell erklärt: "Mit dem Wechsel auf Hybrid-Motoren im Jahr 2014 hat die FIA die Technologie-Mission unserer Power Unit mit der Automobilbranche, aber auch mit dem Transportwesen oder der Energieerzeugung, auf eine Linie gebracht."

Mercedes versucht durch die einheitlichen Namensgebung eine Verbindung zwischen dem Straßenauto und dem Formel-1-Boliden herzustellen. Cowell erwähnt in diesem Zusammenhang das Project-One-Showcar, mit dem man versucht hat, Formel-1-Technologie auf die Straße zu bringen. "Es gibt noch viele weitere Bereiche, in denen die Automobilbranche davon profitieren kann, dass die Innovationskraft der Formel 1 an vorderster Linie steht - vom Leichtbau über Aerodynamik und maschinelles Lernen bis zu digitaler Ingenieursarbeit, um nur ein paar zu nennen."

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