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  • 07.04.2015 · 15:46

  • von Dominik Sharaf

Überarbeitetes Auto: Bei Force India dauert's mal wieder länger

Auf die zweite Ausbaustufe des VJM08 muss Nico Hülkenberg mindestens bis zum Österreich-Rennen warten - und damit sechs Wochen länger als gedacht

(Motorsport-Total.com) - Erst die "Präsentation" eines Autos, von dem niemand so recht wusste, ob es ein Vorjahresmodell oder ein Hauch von Neuwagen ist. Dann die Hängepartie um das Testdebüt des Force India VJM08. Jetzt das Warten auf die runderneuerte Version des aktuellen Boliden. Die Saison 2015 ist für Nico Hülkenberg und sein Team seine Geduldsprobe - und bleibt es auch. Denn die herbeigesehnte überarbeitete Version des Autos wird nicht vor dem Österreich-Grand-Prix Ende Juni in Spielberg einsatzbereit sein.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg muss auf einen neuen Dienstwagen weiter warten Zoom

Robert Fernley bestätigt im Gespräch mit 'Autosport', dass es bei Force India mal wieder länger dauert. Schließlich war die B-Version ursprünglich für den Europa-Auftakt in Spanien geplant - und damit sechs Wochen früher: "Die Entwicklung kommt gut voran, aber wir werden wohl bis Österreich nichts bringen. Dort würde es gut passen, weil danach ein Test folgt und wir die Chance haben, dem Auto den Feinschliff zu verpassen", lässt der stellvertretende Teamchef über die Lage der Nation verlauten.

Er betont, dass Force India seinen Boliden kräftig überarbeiten und die Vorteile nutzen will - auf einem engen Stadtkurs geht das nicht unbedingt: "Wir machen uns schon mehr Gedanken darüber als nur durch das Programm zu hetzen und es in Monaco fertigzustellen, wo der Unterschied ohnehin nicht groß spürbar ist. Es ist ein umfangreiches Auto der zweiten Ausbaustufe." Stärken wolle das Team beibehalten.

Fernley ist vorsichtig, wenn es um den tatsächlichen Ertrag der Weiterentwicklung geht: "Ich behaupte gar nicht, dass uns das voranbringen würde, aber hoffentlich bringt es uns an die Position der Hackordnung, an der wir sein sollten." Er verweist bezüglich ständiger Verzögerungen auf die Nebenwirkungen der Nutzung des Toyota-Windkanals, der seit Jahresbeginn die eigene Anlage in Silverstone ersetzt: "Die Leute verstehen nicht, was für einen großen Aufwand der Umzug nach Köln bedeutet", betont Fernley.

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