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  • 19.11.2015 · 15:50

  • von Dominik Sharaf

Trotz Manor-Absage: Wurz eines Tages "vielleicht" Teamchef

Der Österreicher hat andere Zukunftspläne als die sportliche Leitung bei Manor-Marussia zu übernehmen - Auch Martin Whitmarsh erhielt ein Angebot

(Motorsport-Total.com) - Obwohl er seit der Saison 2007 nicht mehr als Aktiver ins Lenkrad greift, ist Alexander Wurz aus dem Formel-1-Fahrerlager kaum wegzudenken. Als so genannter Fahrercoach bei Williams und als Vorsitzender der Fahrergewerkschaft Grand Prix Drivers' Association (GPDA) ist der 41-Jährige ein gefragter Mann - und will es bleiben. Eines Tages wohlmöglich als Teamchef eines Rennstalls in der Königsklasse. "Vielleicht", hält sich Wurz auf Nachfrage von 'Autosport' alle Optionen offen.

Alexander Wurz

Alexander Wurz will sich so schnell nicht auf das Altenteil zurückziehen Zoom

Der Österreicher, der vor wenigen Tagen seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport zum Saisonende verkündete, erklärt, dass ein solcher Job seinem ehrgeizigen Naturell entsprechen würde: "Es wäre mit Sicherheit eine Herausforderung und die habe seit meiner Kindheit immer gemocht", so Wurz.

Seine Absage bezüglich des Teamchef-Posten bei Manor-Marussia am Rande des Brasilien-Grand-Prix in der vergangenen Woche begründet er mit Zukunftsplänen, die der Öffentlichkeit bisher nicht bekannt sind. Wurz erklärt: "Es war nicht der richtige Zeitpunkt, weil ich mich mit Blick auf die Zukunft in eine Richtung bewege, über die ich im Moment noch nicht sprechen kann."

Unterdessen ist publik geworden, dass Manor-Marussia-Investor Stephen Fitzpatrick nicht nur Wurz, sondern auch dem früheren McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh ein Angebot unterbreitete. Der Brite, der sich mittlerweile im Segelsport engagiert, sagte ab, als es um die Nachfolge des John Booth und einen Posten an der Seite seines Weggefährten Dave Ryan (künftig Rennleiter) ging.