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Toto Wolff verrät: "Kleiner Rückschlag" beim neuen Mercedes-Motor 2019

Mercedes hat sich für die Entwicklung des neuen Autos "ambitionierte Ziele" gesetzt - Laut Toto Wolff gab es beim Motor aber schon den ersten kleineren Rückschlag

(Motorsport-Total.com) - Offiziell befindet sich die Formel 1 aktuell in der Winterpause. Das gilt allerdings in erster Linie für die Fahrer, denn hinter den Kulissen befinden sich die Teams gerade in einer ganz heißen Phase, in der an den neuen Autos für die kommende Saison 2019 gearbeitet wird. Auf einem Sponsorentermin hat sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff unter anderem dazu geäußert, wie es aktuell bei den Silberpfeilen läuft.

Titel-Bild zur News: Valtteri Bottas

Mercedes möchte auch in der Formel-1-Saison 2019 wieder vorne sein Zoom

"Die Regeln haben sich verändert", erinnert Wolff im Hinblick auf das neue Aero-Reglement, das ab 2019 engeres Racing ermöglichen soll. "Normalerweise sollte es weniger Abtrieb geben, aber im Paddock hört man Gerüchte, dass einige [Teams] viel davon zurückgewonnen haben", verrät er. In diesem Bereich spiele sich daher momentan ein "riesiges Entwicklungsrennen" ab.

"Der Motor ist natürlich auch ein sehr wichtiger Teil", ergänzt Wolff und erklärt, dass Mercedes 2019 noch "mehr PS" herauskitzeln möchte. "Wir setzen uns selbst sehr ambitionierte Ziele. Vor sechs Wochen haben wir die Ziele sogar noch einmal nach oben korrigiert", verrät der Österreicher. Grund dafür seien "Gerüchte", dass einige andere Hersteller beim Motor in diesem Winter große Fortschritte gemacht hätten.

Davon will Mercedes zu Saisonbeginn 2019 nicht kalt überrascht werden, weshalb man ein neues Ziel für die "absolute Rundenzeit" ausgegeben habe, die man beim ersten Rennen in Melbourne erreichen möchte. "Wir hatten im Windkanal einige gute Wochen, aber wir hatten beim Motor auch einen kleinen Rückschlag", verrät Wolff und erklärt: "Wir dachten, dass das neue Konzept etwas mehr liefern würde."


Fotos: Testfahrten in Abu Dhabi


Doch obwohl bislang nicht alles wie erhofft lief, ist Wolff trotzdem "optimistisch", wie er selbst betont. "Aber man kann nie wissen. Wir werden schlauer sein, wenn in Melbourne die erste Qualifyingsession beginnt", so der 46-Jährige. Die Formel-1-Saison 2019 beginnt am 17. März mit dem ersten Rennen in Australien, die ersten Testfahrten in Barcelona stehen bereits einen Monat zuvor ab dem 18. Februar auf dem Plan.

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