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Toro-Rosso-Fahrer: Honda-Motor ist fahrbarer als der Renault

Honda gegen Renault: Die Toro-Rosso-Fahrer sind mit dem Wechsel zu den Japanern sehr zufrieden - Der Motor sei besser zu fahren

(Motorsport-Total.com) - Mit McLaren hatte Honda keine Chance, Erfolge in der Formel 1 zu feiern, weshalb es zur Trennung kam. In der Saison 2018 beliefern die Japaner Toro Rosso und das Team scheint mit dem Antrieb sehr zufrieden zu sein - ein gutes Zeichen für Red Bull, denn der Rennstall wird ab dem Jahr 2019 mit Honda-Antrieben in der Königsklasse an den Start gehen. Der Motor sei fahrbarer als der, den Renault im vergangenen Jahr entwickelt hat, so die Toro-Rosso-Piloten und deshalb sei die Basis eine viel bessere.

Brendon Hartley

Toro Rosso ist mit dem Antrieb von Honda sehr zufrieden Zoom

"Seit Beginn des Jahres ist der Motor schlichtweg fahrbarer", sagt Pierre Gasly. "Er ist sehr gut und viel konstanter als der Antrieb von Renault im vergangenen Jahr." Gerade im Kurvenausgang, wenn die Fahrer beschleunigen müssen, würde das Honda-Aggregat mehr Kraft und Stabilität leisten. "Wenn es feucht ist, erwartest du einen konstanten Motor, der genau das tut, was du mit den Pedalen abrufen willst", fügt der Franzose hinzu. "Darin ist Honda wirklich gut. Jetzt müssen wir nur noch die generelle Leistung erhöhen. Da müssen wir uns noch verbessern."

In Ungarn fuhr sein Teamkollege Brendon Hartley am ersten Testtag insgesamt 126 Runden und landete mit einer Rundenzeit von 1:19,251 Minuten auf dem dritten Platz. "Wir haben heute viele interessante Teile getestet", so Hartley. "Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns. Am Morgen haben wir mit 94 Runden die größte Distanz aller Teams zurückgelegt - und das bei diesen heißen Bedingungen." Am Nachmittag habe das Team ein weiteres umfangreiches Programm abgespult. Wegen des unvorhersehbaren Wetters habe Toro Rosso aber nicht alle Teile testen können. Er sagt: "Trotzdem war es ein positiver Testtag für uns."


Testfahrten in Budapest

Chef-Renningenieur Jonathan Eddolls erklärt, was genau Hartleys Aufgaben waren: "Brendon hat für Toro Rosso getestet und einen ausgiebigen Plan abgearbeitet. Es ging um das Set-up, die Aerodynamik, die Optimierung der Reifen und Motorentests für Honda." Wegen der hohen Temperaturen habe Toro Rosso im Bereich der Reifen viele Daten sammeln können. Eddolls ist sich sicher, dass das Team jetzt ein besseres Verständnis bezüglich des Verschleißes der Pneus hat. "Wir haben uns in Ungarn sehr verbessert", so der Ingenieur. "Es war ein sehr produktiver Tag und wir sehen viel Positives in den getesteten Teilen, die wir in zukünftigen Rennen einsetzen werden."

Laut Honda-Technikchef Toyoharu Tanabe habe sich das Team am ersten Testtag in Budapest erst einmal auf die Arbeit am Chassis konzentriert. Trotzdem habe Honda einige neue Teile für den Antrieb testen können. Der Japaner sagt: "Am Morgen lief alles glatt, aber dann mussten wir wegen des Regens 90 Minuten früher als geplant abbrechen. Trotzdem haben wir eine Menge Daten gesammelt, die wir nun analysieren werden." Auch am zweiten Testtag hofft Honda, eine Menge Informationen zu erhalten, um den Motor für die zweite Saisonhälfte zu verbessern. Das erste Rennen nach der Sommerpause ist der Grand Prix von Belgien am 26. August.

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