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Toro-Rosso-Duo unter den besten Zehn

Erstmals seit dem China-Grand-Prix starten beide Toro-Rosso-Boliden in den Top-10 - Aufwärtstrend bei den Italienern ist unverkennbar

(Motorsport-Total.com) - Was sich schon in Südkorea andeutete, schlug in Indien voll durch: Der neue Auspuff bei Toro Rosso brachte eine deutliche Leistungssteigerung. Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari schafften den Einzug in die Top-10, fuhren im letzten Abschnitt aber keine gezeitete, haben für das Rennen die freie Reifenwahl - starten aber nur von den Rängen neun und zehn.

Sebastien Buemi

Sebastien Buemi weiß, dass noch keine Punkte in Indien geholt wurden Zoom

"Ich freue mich sehr für das Team, sie haben toll gearbeitet", so Buemi. "Es ist toll, beide Autos in Q3 zu haben. Ich hoffe, dass wir morgen auch ein gutes Rennen haben können, denn für das, das wir heute geschafft haben, gibt es keine Punkte. Teamarbeit hat das heutige Ergebnis ermöglicht - alle haben die Mögliches gegeben, seit wie hier in Indien sind."

Auch Alguersuari freut sich über die gute Ausgangslage. "Besonders für das Team ist das gut, weil sowohl Sebastien als auch ich in guten Positionen sind", erklärt er. "Sebastien war gestern schon schnell, als ich noch einige Probleme hatte. Heute fuhr er eine brillante Runde. Meine Probleme konnten wir über Nacht lösen, also konnte auch ich schnell sein. Wir haben morgen die Chance, von diesen Positionen aus gut zu starten. Im Kampf in der Herstellerwertung kann das helfen, zumal die beiden Sauber hinter uns stehen."

"Die Strategie wird hierbei wichtig sein. Wenn wir da alles richtig machen, können wir richtig viele Punkte einsacken", fährt der Spanier fort. "Die Leistungssteigerung in der jetzigen Saisonphase basiert auf der tollen Arbeit des gesamten Unternehmens bei der Weiterentwicklung des Autos. Ich hoffe auf ein Ergebnis unter den besten Acht."


Fotos: Toro Rosso, Großer Preis von Indien, Samstag


"Das waren tolle Leistungen von den Fahrern und dem Team, erstmals seit China sind beide Autos wieder in den Top-10", so Chefingenieur Laurent Mekies. "Es war eine schwierige Aufgabe, eine massive Leistungssteigerung von einer Session zur nächsten zu verkraften. Hinzukommt, dass der Kurs für alle neu ist. Aber unser Auto wird immer schneller, je näher wir dem Saisonende kommen. Wir sind zufrieden mit den Fortschritten, die wir in Südkorea und hier gesehen haben. Die Richtung stimmt."

Für die Moral ist dies natürlich gut. "Für jeden Einzelnen in der Fabrik und im Windkanal ist das gut, denn sie arbeiten viel für die Weiterentwicklung des Autos", fährt er fort. "Natürlich gibt es für das Qualifying keine Punkte. Und auch wenn wir in einer guten Ausgangslage sind, so stehen noch Fragezeichen hintern den Streckenbedingungen und dem Reifenverschleiß im Rennen. Ich gehe von einem spannenden Rennen für die Zuschauer aus. Es wird verschiedene Strategien geben und hoffentlich können wir das Beste aus unseren Chancen machen."

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