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Toro-Rosso-Duo auf der Suche nach der richtigen Balance

Jean-Eric Vergne und Daniil Kwjat sind nach den beiden Freitagstrainings noch nicht hundertprozentig zufrieden - Aufhängungsschaden stoppt Vergnes Longrun

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Doppelausfall in Spielberg geht es für Toro Rosso beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone vor allem darum, ins Ziel zu kommen. Wenn dabei eine oder sogar zwei Top-10-Platzierungen herauskommen, umso besser.

Jean-Eric Vergne

Am STR9 von Jean-Eric Vergne knickte am Nachmittag das linke Vorderrad ab Zoom

Am Freitag bewegten sich Jean-Eric Vergne und Daniil Kwjat im angepeilten Bereich, sind aber noch nicht restlos zufrieden. Der Franzose schloss den ersten Trainingstag als Zehntschnellster, der Russe als Zwölftschnellster ab. Auf die einmal mehr von Mercedes gebildete Spitze fehlten den beiden Toro-Rosso-Piloten auf eine schnelle Runde gesehen etwas mehr als zwei Sekunden.

Vergne überzeugte am Nachmittag mit starken Longrun-Zeiten, musste die Session dann aber vorzeitig beenden. Ein abgeknicktes linkes Vorderrad am STR9 des Franzosen führte dazu, dass man aus Sicherheitsgründen auch den Boliden von Kwjat an die Box holte.


Fotos: Toro Rosso, Großer Preis von Großbritannien, Freitag


"Abgesehen vom Zwischenfall, der gegen Ende des zweiten Freien Trainings auftrat, war es ein guter Tag", meint Vergne. "Die Performance auf einem Shortrun ist nicht die, die wir uns vorstellen, aber die Longruns sahen ganz gut aus. Wenn wir nun noch herausfinden, wie wir noch etwas Tempo zulegen können, sieht es für das weitere Wochenende ermutigend aus. Es ist aber nicht so wie in Österreich, wo wir schon am Freitag stark aussahen. Wir haben also noch Arbeit vor uns. Hoffentlich läuft es morgen noch besser", so der Franzose.

Für Rookie Kwjat war es "normaler Freitag, an dem wir versuchten, unser Programm abzuspulen. Die Bedingungen waren recht knifflig. Es war windig und die Strecke präsentierte sich in einem rutschigen Zustand. Was die Balance des Autos betrifft, war ich nicht komplett zufrieden. Wir werden uns daher wie üblich am Abend sämtliche Daten ansehen, um für morgen einen Weg zu finden, wie wir das Auto noch verbessern können".

Technikchef James Key merkt an: "Der Tag war insgesamt okay, auch wenn es am Auto von Jean-Eric ein Problem gab. Dieses sehen wir uns gerade an. Mit zunehmender Streckentemperatur ist uns die Balance ein wenig abhanden gekommen. Aus diesem Grund waren wir im zweiten Freien Training nicht ganz so konkurrenzfähig." Am Vormittag hatten sich die beiden Toro-Rosso-Piloten auf den Plätzen acht und neun eingereiht.

"Für das Qualifying nehmen wir die Top 10 ins Visier. Das ist ohnehin überall unser Ziel", sagt Key und ist optimistisch, dass "wir das schaffen werden, wenngleich uns die Charakteristik der Strecke nicht ganz so in die Karten spielt wie es in Österreich der Fall war".

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