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Technische Ausfälle kosten Vergne viele WM-Punkte

Viele technisch bedingte Ausfälle trüben die erste Saisonhälfte von Jean-Eric Vergne - Mit seiner Leistung ist der Toro-Rosso-Pilot dennoch zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Jean-Eric Vergne fährt derzeit seine dritte Saison in der Formel 1. Bei Toro Rosso müssen die Nachwuchsfahrer ihre Qualitäten unter Beweis stellen, um sich in Zukunft eventuell für Red Bull zu empfehlen. Im Vorjahr setzte sich Daniel Ricciardo im teaminternen Duell gegen "JEV" durch und bekam die Chance, im Hauptteam des österreichischen Energy-Drink Herstellers zu fahren. Mit Daniil Kwjat bekam Vergne für diese Saison einen Rohdiamanten zur Seite gestellt. Dazu lauern Nachwuchsfahrer wie Carlos Sainz jun. auf ihre Chance und wollen Vergne das Cockpit streitig machen.

Jean-Eric Vergne

Jean-Eric Vergne konnte sich in Ungarn phasenweise in Szene setzen Zoom

Vergne präsentierte sich in diesem Jahr stärker als noch 2013. Er fuhr bei vier Rennen in die Punkteränge. Der 24-Jährige könnte aber noch mehr als die derzeitigen elf Zähler auf dem Konto haben. Viele technische Ausfälle erschwerten Toro Rosso bisher das Leben. Vergne hat nach elf Rennen schon fünf Ausfälle in seiner Statistik stehen. Deshalb fällt seine Halbzeitbilanz auch gemischt aus: "Es war eine gute erste Saisonhälfte mit positiven und negativen Aspekten", meint Vergne bei 'GPUpdate.net'. "Negativ waren die vielen Ausfälle."

"Positiv war, dass ich immer in den Punkterängen lag, als ich ausfiel. Das ist schon eine gute Sache. Ich glaube, wir hätten deshalb viel mehr Punkte sammeln müssen. Es gibt aber noch die zweite Saisonhälfte, wo wir diese Punkte holen können. Ich bin also zuversichtlich. Auch das Team kann mir ein zuverlässigeres Auto zur Verfügung stellen. Es kann auch noch schneller werden." Toro Rosso hält nach elf Rennen den siebten WM-Rang.

Die Rennställe Lotus, Marussia und Sauber hat man locker im Griff. Die Lücke nach vorne ist aber groß. McLaren und Force India sind für Toro Rosso in der WM nicht in Reichweite. Seit diesem Jahr verwendet Toro Rosso so wie Red Bull den Antriebsstrang von Renault. Dadurch ergeben sich zwischen den beiden Teams von Dietrich Mateschitz Synergien. Auf der Strecke sind Vergne und Kwjat oft in der Nähe von Red Bull. Vergne sieht das vierfache WM-Team aber deutlich vor Toro Rosso.


Fotos: Jean-Eric Vergne, Großer Preis von Ungarn


"Sie haben ein sehr gutes Auto und es ist sehr beeindruckend, was sie machen. Wir sind aber nicht zu weit zurück. Wir kommen näher. Wir brauchen aber etwas mehr Leistung, damit wir auf ein vergleichbares Level kommen", schätzt Vergne. Da im Vorjahr Ricciardo zu Red Bull geholt wurde, sind die Cockpits besetzt. Theoretisch würde nur ein Platz für den nächsten Red-Bull-Junior freiwerden, sollte Sebastian Vettel zu einem anderen Team wechseln.

"Es ist natürlich ein Traum, für Red Bull zu fahren. Es wäre großartig, um Siege zu kämpfen. Ich würde es lieben", schwärmt Vergne. Um in Zukunft die gleiche Chance wie Ricciardo zu erhalten, muss Vergne in der zweiten Saisonhälfte mit Leistungen überzeugen. Es fehlen nur noch fünf Zähler, um seine maximale Punkteausbeute von 2012 zu übertreffen.

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