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Stoneman: "Eine Riesensache, ein Formel-1-Auto zu fahren"

Dean Stoneman ist nach seinem ersten Formel-1-Test für Williams schwer beeindruckt: "Eine großartige Erfahrung"

(Motorsport-Total.com) - Am ersten der beiden Tage des Young-Driver-Tests in Abu Dhabi durfte Formel-2-Champion Dean Stoneman zum ersten Mal für Williams einen Formel-1-Boliden fahren. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:41.522 Minuten war der Brite 1,9 Sekunden langsamer als Daniel Ricciardo, dem am Dienstag die beste Rundenzeit des Tages gelang. Stoneman drehte insgesamt 70 Runden.

Dean Stoneman

Dean Stoneman war von seinem ersten Formel-1-Test beeindruckt Zoom

"Das war etwas anders als das, was ich gewohnt bin", sagte Stoneman. "Es ist ein großer Schritt von einem Formel-2-Auto, speziell der Unterschied bei der Aerodynamik." Apropos Aerodynamik: Am Vormittag musste der Nachwuchspilot einige Aero-Tests durchführen, weshalb er auf den Geraden nicht schneller als 200 Kilometer pro Stunde fahren durfte.

"Es war gut, mit den geschwindigkeitsbegrenzten Aero-Tests zu beginnen, da ich mich dadurch an alles gewöhnen konnte, um am Nachmittag schnellere Rundenzeiten hinzulegen. Gegen Ende des Tages versuchte ich zu pushen, um herauszufinden, wo das Limit des Autos ist und meine Rundenzeiten im Laufe des Tages zu verbessern", fuhr Stoneman fort.

"Es war heute eine großartige Erfahrung und das Team war wirklich sehr unterstützend. Es war außerdem riesige Gelegenheit für mich. Die Chance zu erhalten ein Formel-1-Auto zu fahren, ergibt sich nicht besonders oft. Insofern fühle ich mich sehr privilegiert. Es ist ein Riesending ein Formel-1-Auto zu fahren. Es ist nicht einfach ein weiteres Rennauto, ist unterscheidet sich von allen anderen Rennwagen. Es ist das beste Auto, das man fahren kann."

Stoneman war sich darüber im Klaren, dass er selbst 70 gefahrenen Runden noch nicht am Limit des Autos angelangt war. "Ich habe mich jetzt an das Auto gewöhnt, aber um die letzten fünf Prozent aus dem Auto herauszuholen, braucht man vielleicht drei oder vier Tage. Einfach um das das Maximum herauszuholen und den Wagen perfekt abzustimmen."


Fotos: Williams, Young-Driver-Days in Abu Dhabi, Dienstag


Um möglichst vergleichbare Rundenzeiten zu fabrizieren, fuhr Stoneman am Dienstag immer in etwa mit der selben Benzinmenge. "Wir fuhren acht gezeitete Runden, um ein Gefühl für das Auto zu bekommen und zu sehen, wo ich mich verbessern konnte." Der Brite war sich sicher, eine Menge gelernt zu haben.

"Mit den richtigen Leuten hier zu sein, von wichtigen Menschen wahrgenommen zu werden", sei besonders wichtig gewesen. Deshalb sei es auch die richtige Entscheidung gewesen, in der Formel 2 zu starten. "Die Formel 2 ist eine großartige Meisterschaft um sich zu entwickeln. Ich bin froh, dass wir diesen Weg eingeschlagen haben. Der Grund dafür, warum ich in die Formel 2 gegangen bin, war der Preis in Form eines Formel-1-Tests."

Testingenieur Tom McCullogh war von Stonemans Leistung beeindruckt. "Er wurde mit jeder gefahrenen Runde schneller, arbeitete gut mit den Ingenieuren zusammen und machte für das Team einen professionellen Job", sagte McCullogh. Am Mittwoch wird Pastor Maldonado für Williams testen und sich somit vielleicht endgültig für das zweite Stammcockpit neben Rubens Barrichello empfehlen.

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