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Sebastian Vettel: Saisonfinale in Abu Dhabi ist nicht so schlimm

Schon fast Tradition: Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel fährt gerne zum Saisonfinale in Abu Dhabi - "In vielerlei Hinsicht ein bisschen wie Disneyland", so der Deutsche

(Motorsport-Total.com) - Erst am vergangenen Donnerstag gab die Formel 1 bekannt, einen neuen Vertrag mit dem Yas Marina Circuit geschlossen zu haben: Bis einschließlich 2030 soll das Saisonfinale der Königsklasse weiterhin in Abu Dhabi stattfinden.

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel hat nichts gegen weitere Saisonfinals in Abu Dhabi Zoom

Seit 2009 gastiert die Formel 1 hier. Einzig in den Jahren 2011 bis 2013 markierte der Grand Prix von Abu Dhabi nicht den Saisonabschluss. In diesem Jahr endet die Saison sogar mit drei Rennen im Nahen Osten: Katar, Saudi-Arabien und Abu Dhabi.

Für Sebastian Vettel gehört das Finale auf dem Yas Marina Circuit schon fast zur Tradition: "Wir haben Abu Dhabi nun schon seit vielen Jahren als letztes Rennen. Es ist einfach ein sehr schöner Ort. Ich meine, er sieht immer noch tadellos aus und ist in vielerlei Hinsicht ein bisschen wie Disneyland", so der Deutsche.

"Die Strecke ist großartig. Offensichtlich haben sie versucht, sie dieses Jahr noch schöner zu machen", spricht er das modifizierte Layout an, das mehr Überholmanöver und besseres Racing ermöglichen soll. "Ich freue mich schon darauf."

"Abgesehen davon ist es zu Hause ziemlich kalt geworden. Deshalb ist es schön, ein paar Tage länger im Warmen zu sein und neue Orte zu sehen", sagt Vettel weiter.


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Mit Blick auf den Grand Prix von Saudi-Arabien vor einer Woche äußert er sich derweil zwiegespalten: "Ich denke, es gibt viele Aspekte, die man kritisch sehen kann, aber auch viele positive. Die Menschen dort sind sehr enthusiastisch. Es war eine sehr aufregende Strecke, nicht das beste Rennen, aber das ist manchmal so."

Während sich die Titelrivalen Lewis Hamilton und Max Verstappen an der Spitze duellierten, und das nicht ohne Kontakt, war auch Vettel in Zweikämpfe verwickelt, bei denen er sich seinen Aston Martin ramponierte und schließlich aufgeben musste.

Trotzdem bewertet er die Formel-1-Premiere in Dschidda positiv: "Es war schön, an neue Orte zu kommen, andere Leute zu treffen und andere Orte und Kulturen zu sehen."

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