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Rote Ampel überfahren: Keine Strafe gegen Kevin Magnussen

Kevin Magnussen überfährt im Qualifying in Monaco eine rote Ampel, kommt aber ohne Strafe davon - Das Renault-Ergebnis im Fürstentum ist trotzdem durchwachsen

(Motorsport-Total.com) - Am Ende sind es wieder einmal nur die Startplätze 16 und 18 für Kevin Magnussen und Jolyon Palmer. Während es der Däne immerhin erneut in Q2 schaffte, war für Palmer wieder einmal in Q1 Feierabend. Im Qualifyingduell mit seinem Teamkollegen liegt er nun bereits mit 1:5 zurück. Besonders ärgerlich: Im dritten Freien Training (zum Bericht) drehte sich der Brite am Schwimmbad und schlug mit dem Heck leicht an. Für den Rookie nicht der erste Zwischenfall an diesem Wochenende...

Kevin Magnussen

Glück gehabt: Kevin Magnussen bekam für seine Unachtsamkeit keine Strafe Zoom

"Natürlich ist es nicht ideal, am Vormittag in den Leitplanken gewesen zu sein, aber ich bin mit meiner Vorstellung nicht so unzufrieden", berichtet Palmer, der bereits am Donnerstag einen Unfall hatte. Im ersten Freien Training zerlegte er die Front seines Boliden bei Tabak. Möglicherweise sorgte auch die fehlende Trainingszeit dafür, dass er im Qualifying wieder einmal nicht mit Magnussen mithalten konnte.

"Wenn du knapp dran bist, es aus Q1 zu schaffen, ist vielleicht immer noch ein bisschen was drin. Leider habe ich mich auf der letzten Runde verbremst. Wegen der ganzen Zwischenfälle fehlt mir halt ein bisschen Training. Hoffentlich geht es morgen besser", sagt Palmer und ergänzt: "Ein bisschen mehr Rundenzeit wäre drin gewesen, aber als Team haben wir das Maximum herausgeholt, indem wir es mit dem neuen Motor in Q2 geschafft haben."


Fotos: Renault, Großer Preis von Monaco


Zufrieden ist aber auch sein Teamkollege nicht. "Der 16. Platz ist nicht großartig. Dort stehen wir ungefähr schon das ganze Jahr lang, aber hier hatten wir uns etwas mehr erhofft", gesteht Magnussen. Der Däne fährt an diesem Wochenende mit dem neuen Renault-Motor, der ansonsten nur Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo zur Verfügung steht. Außerdem bekam der R.S.16 eine neue Vorderradaufhängung verpasst.

In den Ergebnissen spiegeln sich die Updates bisher aber noch nicht wieder. "In Monaco ist das Überholen in einem normalen Rennen natürlich schwierig", grübelt Palmer nach der "harten Session" und Magnussen ergänzt: "In Monaco ist die Chance sehr hoch, dass es Unfälle gibt - und vielleicht regnet es auch. Man kann also nie wissen, was morgen passieren wird."

Glück im Unglück: Magnussen kam ohne Strafe davon, obwohl er in Q1 die rote Ampel an der Boxenausfahrt überfuhr. Die kuriose Situation: Magnussen ging unmittelbar nach Palmer auf die Strecke, doch genau zwischen den beiden Renault-Piloten schaltete die Ampel auf rot, weil Max Verstappen abgeflogen war und damit eine Unterbrechung der Qualifikation verursachte.

Obwohl Magnussen zwei Sekunden, nachdem die Ampel auf rot schaltete, auf die Strecke ging, kam er straffrei davon. In der Begründung der Stewards heißt es: "Das Team konnte nachweisen, dass das Dashboard erst 0,55 Sekunden, bevor das Auto die Linie überquerte, auf rot schaltete." Außerdem erklärte der Däne, dass er sich auf die Strecke konzentrierte, weil in Monaco unmittelbar nach der Boxenausfährt eine Kurve folgt.

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