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  • 22.03.2014 · 11:32

  • von Timo Pape

Rosberg: Familie statt Luxus

Für Nico Rosberg läuft es derzeit prächtig, sowohl beruflich als auch privat - Sein größter Glücksbringer ist seine Verlobte Vivian Sibold

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg führt derzeit die Gesamtwertung der Formel 1 an. Mit einer Überlegenheit, die stark an seinen Landsmann Sebastian Vettel im Vorjahr erinnerte, sicherte sich der 28-Jährige in Australien seinen vierten Grand-Prix-Sieg. Auch in Malaysia zählt der Mercedes-Pilot wieder zu den Topfavoriten, denn sein Silberpfeil ist nicht nur schnell, sondern auch unheimlich zuverlässig. Doch nicht nur das Auto macht Rosberg stark - sowohl körperlich als auch mental scheint er gewappnet für die Mission Weltmeisterschaft.

Nico Rosberg

Nico Rosberg hat sich mittlerweile in der Spitze der Formel 1 etabliert Zoom

Ein Erfolgsfaktor scheint auch die Anwesenheit von Freundin Vivian Sibold zu sein, die sich bereits mehrfach als Glücksbringer erwiesen hat. "Irgendwie schon. Sie war in Monaco, Silverstone und hier (in Melbourne; Anm. d. Red.) dabei", erinnert sich Rosberg gegenüber 'Auto Bild'. "Wenn sie da ist, gewinne ich." Beim zweiten WM-Lauf am nächsten Wochenende wird der Wahlmonegasse aber voraussichtlich auf seinen Talisman verzichten müssen: "Malaysia war bislang nicht eingeplant, aber mal schauen. Grundsätzlich finde ich es sehr schön, Familie dabei zu haben."

Rosberg outet sich als Familienmensch. Kürzlich hatte er die Verlobung mit seiner Vivian bekanntgegeben, schon bald könnten die Hochzeitsglocken läuten. Generell möchte er jedoch nicht zu viel in der Öffentlichkeit über seine Familienplanung sprechen. "Aber grundsätzlich: Familienleben und Stabilität sind mir wichtig, weil sie für mein Wohlbefinden von großer Bedeutung sind."

"Ich bin so erzogen worden, dass ich mein Geld nicht zum Fenster rauswerfe." Nico Rosberg

Viele seiner Rennfahrerkollegen genießen das luxuriöse Leben eines Superstars. Rosberg ist da ein bisschen anders. "Ich bin so erzogen worden, dass ich mein Geld nicht zum Fenster rauswerfe. Für den Sport gebe ich allerdings viel aus, zum Bespiel für Rennräder. Und, um teilweise privat zu fliegen." Das mache er aber nicht, weil es ein Luxus ist, sondern weil es Zeit und Energie spart. "Zeit, in der ich mich anderweitig auf die Rennen vorbereiten kann. Wir fliegen so viel durch die Gegend, da ist jede Sekunde, die man nicht im Flieger verbringt, Gold wert."