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Räikkönen tippt: Vettel wird Weltmeister

Kimi Räikkönen macht aus seiner Sympathie für Sebastian Vettel keinen Hehl und spricht über die Situation in der Formel 1 und ein mögliches Comeback.

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen befindet sich in einer bequemen Lage. Wissend, dass er in der Formel 1 jederzeit wieder unterkommen könnte, tut er das, was ihm momentan die größte Freude bereitet: Rallye-Sport. Im Grunde genommen ohnehin eine Rennkategorie, die für Finnen scheinbar wie gemacht ist; den Grand-Prix-Zirkus will der Ex-Weltmeister, der sich 2007 in einem dramatischen Finale gegen Lewis Hamilton und Fernando Alonso durchgesetzt hat, trotzdem nicht aus den Augen verlieren.

Kimi Räikkönen

Nicht mehr in rot: Kimi Räikkönen zieht es in raue, staubige Gefilde

"Vielleicht fahre ich spaßeshalber zum Grand Prix nach Monaco", erklärt der als wortkarg geltende Finne und Monaco-Sieger gegenüber dem 'Red Bulletin'. "So wie es jetzt aussieht, kriege ich jederzeit wieder ein F1-Cockpit. Aber will ich das? In der Formel 1 passieren momentan unangenehme Dinge, ein Hersteller nach dem anderen steigt aus und verkauft sein Team. Ich bin froh, dass ich mir darüber im Moment keine Gedanken machen muss. In einem Jahr reden wir weiter."#w1#

Mit Red Bull? Ob Zufall oder nicht, Räikkönen hat für 2010 ein blaues Auto auf der Rechnung: "Mercedes wird wohl einen guten Wagen haben, McLaren genauso. Red Bull wahrscheinlich auch. Ich muss den Titel also nach Sympathie vergeben, und da sage ich: Sebastian Vettel. Der Mann ist so normal, so komplett bodenständig."

Überhaupt versteht sich der Finne prächtig mit dem deutschen Shootingstar: "Generell habe ich wenig Kontakt zu anderen Formel-1-Leuten. Manchmal spielen Vettel und ich Badminton. Jetzt zieht er in meine Gegend in der Schweiz, dann werden wir uns wohl öfter sehen."

Und Ferraris Chancen? "Was Ferrari vorhat, weiß ich nicht, weil sie es mir nicht mehr gesagt haben", kommentiert Räikkönen in seiner unnachahmlichen Art. Obwohl es eine sportlich sehr enttäuschende Saison war, hat sich der Ex-Weltmeister nicht unwohl gefühlt: "Das Auto war nicht schlecht, es hatte nur wenig Grip. Okay, es war schwierig zu fahren, aber ich mochte den Ferrari von 2009 sogar lieber als den von 2008. Ich bin nicht so schlecht damit zurechtgekommen. Fisichella hingegen ist damit in fünf Rennen um zehn Jahre gealtert."

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