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  • 03.03.2016 · 19:18

  • von Dieter Rencken & Roman Wittemeier

Nico Hülkenberg: "Wollen mit Williams auf Augenhöhe sein"

Force-India-Pilot Nico Hülkenberg sprüht nach einem starken Donnerstag bei den Formel-1-Tests in Barcelona vor Optimismus: "Haben keine Kopfschmerzen mehr"

(Motorsport-Total.com) - Eine Tagesbestzeit in der ersten Woche, starke Vorstellung am vorletzten Testtag vor dem Start in die Formel-1-Saison 2016 - für Nico Hülkenberg verlief die Vorbereitung bislang prächtig. Der Emmericher spulte am Donnerstag satte 137 Runden ab und belegte in 1:23.251 Minuten am Ende des Tages den dritten Rang. Schneller waren nur Kimi Räikkönen (Ferrari) und Felipe Massa (Williams). "Rabenschwarzer Tag, es ging nichts", scherzt Hülkenberg nach getaner Arbeit am Donnerstagabend.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg ist nach den Tesfahrten in Barcelona sehr zufrieden Zoom

"Schultern und Nacken merkt man schon nach über 130 Runden, aber ist gut so. Nach drei Monaten Winterpause hier einen Tag in der Vorwoche und zwei in dieser Woche zu fahren, das ist für den Körper eine Art Schock. Es ist nichts Neues, ist jeden Winter so", berichtet der Deutsche, der eine Quali-Simulation auf den Ultrasoft-Reifen absolvierte und anschließend ein simuliertes Rennen folgen ließ. Die Rundenzeiten blieben konstant in etwa auf dem Niveau von Toro Rosso und Red Bull.

"Schön wäre es, aber das ist nicht die Realität", meint Hülkenberg auf die Frage, ob Force India plötzlich die dritte Karft in der Formel 1 sei. "Wenn Mercedes erst einmal loslegt, dann stauen wir alle nicht schlecht, glaube ich. Mit Williams könnte es vielleicht recht eng sein. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Ich würde mir wünschen, dass wir mit Williams auf Augenhöhe sind. Auf Grundlage dessen, was ich bisher so gesehen habe, könnte es auch ein Kampf zwischen uns, Toro Rosso und Red Bull werden."


Fotos: Force India, Test in Barcelona


"Nun noch ein Testtag und dann in der kommenden Woche die Analyse der vielen Daten. Da werden wir hoffentlich noch etwas finden, um noch etwas Performance für Melbourne drauflegen zu können", sagt der Emmericher, der nun bald nach Australien reisen wird. "Ich bin bereit, bereit - alles gut. Ich habe keine Kopfschmerzen mehr bei irgendeinem Thema. Es wird interessant zu sehen, wie es im Rennen laufen wird. Ich bin gespannt und freue mich drauf."

"Aktuell ist unser Auto noch recht ähnlich wie der Vorgänger. Wir haben versucht, unsere bisherigen Schwachstellen zu beheben. Das ist teilweise gelungen, teils noch nicht. Wir haben bislang noch nicht alle Teile, die an das Auto eigentlich dran gehören. Von daher bin ich optimistisch. Da ist Potenzial für das weitere Jahr", sagt er. "Wir brauchen mehr Abtrieb. Mit mehr Abtrieb hast du mehr Grip und kannst nicht nur schneller um die Kurven, sondern auch die Reifen besser schonen. Das wird ein großes Thema dieses Jahr."

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