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Nächster Defekt: Perez bekommt neuen Motor der alten Ausbaustufe

Sergio Perez muss auch in Monza wieder einen Motorschaden verkraften - Für das Rennen am Sonntag bekommt er einen neuen Antrieb der älteren Ausbaustufe

(Motorsport-Total.com) - Sergio Perez hat das Glück momentan nicht auf seiner Seite. Nachdem am Spa-Wochenende sein neuer Mercedes-Motor der neuesten Ausbaustufe (Phase 3) abrauchte, wechselte er zurück auf einen älteren Antrieb (Phase 2). Doch der ging im Qualifying in Monza jetzt ebenfalls kaputt. Nun braucht Perez schon wieder ein neues Aggregat.

Sergio Perez

In Monza hatte Sergio Perez schon wieder einen Motorschaden Zoom

Eine Strafe ist damit unvermeidlich, weil Perez bereits am erlaubten Motorenmaximum angekommen ist. Interessant: Er wird keinen weiteren Motor der neuesten Ausbaustufe erhalten. "Ich denke, wir werden einen neuen Motor der Phase 2 einbauen", erklärt Teamchef Otmar Szafnauer. Hintergrund: Unter Parc-Ferme-Bedingungen dürfen nur baugleiche Teile getauscht werden.

Würde man von Phase 2 auf Phase 3 umrüsten, müsste der Mexikaner daher aus der Boxengasse starten. Ein Wechsel von Phase 2 auf Phase 2 würde dagegen "nur" eine normale Rückversetzung nach sich ziehen. "Ich glaube, wir werden vor Verstappen starten. Er hat einen neuen Motor, und wir haben uns vor ihm qualifiziert. Daher werden wir als 19. starten", erklärt Szafnauer.

Theoretisch könnte Perez die Saison anschließend mit seinem neuen Motor beenden. "Wenn wir noch einmal zur Phase 3 gehen, denn man muss man zwischen Performance und Strafen abwägen", erklärt Szafnauer. Ein Upgrade ergebe daher vermutlich nur dann Sinn, wenn man sich in einem Rennen sowieso als Letzter qualifizieren würde und quasi straffrei wechseln könnte.

Noch ist nicht klar, was genau den Defekt am Samstag ausgelöst hat. Und Unsicherheit herrscht ebenfalls bei den neuen Phase-3-Motoren. Denn in Belgien verlor auch Robert Kubica einen Motor der neuesten Ausbaustufe. Gibt es bei dieser ein generelles Problem mit der Zuverlässigkeit? "Darüber weiß ich nicht genug, das muss man Mercedes fragen", zuckt Szafnauer die Schultern.

Grundsätzlich sei er aber unbesorgt. "Insgesamt sind sie bei der Zuverlässigkeit sehr, sehr gut, und sie werden das in den Griff bekommen. Sie sind da sehr stark", lobt er Mercedes. Sergio Perez wird das nach zwei Defekten an zwei Wochenenden eventuell nicht ganz so entspannt sehen.

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