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Nach Beschwerden über Bodenwellen in Austin: So reagiert die Formel 1

Der Zustand der Rennstrecke in Austin sorgte in der MotoGP vor allem wegen der Bodenwellen für Kritik - Die Formel 1 hat kurzfristige Maßnahmen veranlasst

(Motorsport-Total.com) - Ende Oktober macht die Formel 1 auf dem Circuit of the Americas in Austin Station, einer Strecke, auf der vor wenigen Wochen die Motorrad-WM gastierte. Dabei erntete der Kurs reichlich Kritik, insbesondere wegen der Bodenwellen, die sich nach Meinung des Fahrerfeldes gegenüber 2019 verschlechtert hatten.

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Der Circuit of the Americas wird vor dem Formel-1-Gastspiel optimiert Zoom

Trotz der Neuasphaltierung bestimmter Streckenabschnitte sahen die MotoGP-Piloten keinerlei Verbesserung und brachten in der Sicherheitskommission eine mögliche Verkürzung ihres Rennens ins Spiel. Einige wären am liebsten gar nicht gefahren.

Der Grand Prix fand dann zwar wie geplant über die volle Distanz statt. Für das kommende Jahr forderten die Fahrer aber, dass der Belag von Kurve 2 bis Kurve 10 erneuert wird.

Was bedeutet diese Situation für die Formel 1, die in gerademal zwei Wochen in Austin fahren wird? "Nun, ich habe das ganze Wochenende mit meinen FIM-Kollegen telefoniert, während sie in Austin waren, um ein genaues Verständnis der gesamten Situation zu bekommen", verrät Formel-1-Rennleiter Michael Masi.


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Seit dem letzten Formel-1-Event in Austin sei ein großer Teil der Strecke neu asphaltiert worden, "um einigen der Probleme entgegenzuwirken, die wir 2019 gesehen haben", bestätigt der Australier. "Die Bereiche, die von den Motorrad-Kollegen adressiert wurden, sind andere Bereiche als die, die neu asphaltiert wurden."

Einer der FIA-Streckeninspektoren habe sich deshalb vor Ort ein Bild gemacht: "Er war bereits während der Woche in Austin, hat einen Bericht erstellt und die Strecke nimmt für uns ein paar Änderungen vor, um einige der Bedenken auszuräumen."

Umfangreichere Maßnahmen seien in der Kürze der Zeit zwar nicht möglich. Aber: "Sie werden einige Unebenheiten abschleifen", sagt der Formel-1-Rennleiter. "Noch haben wir etwas Zeit dafür. Sie werden tun, was sie innerhalb des Zeitrahmens tun können."