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Mick Schumacher und Haas chancenlos in Silverstone: "Müssen weiterkämpfen"

Mick Schumacher bleibt im Qualifying in Silverstone nur der vorletzte Platz - Williams scheint außer Reichweite, Hoffnung macht nur das neue Format

(Motorsport-Total.com) - Das Gefühl, nach nur einem Freien Training sofort das Qualifying bestreiten zu müssen, kannte Mick Schumacher ebenso wie sein Haas-Teamkollege Nikita Masepin gut aus den vergangenen Jahren in der Formel 2. Doch der Erfahrungsvorteil half den beiden Rookies beim Freitagsqualifying in Silverstone nicht.

Mick Schumacher (Haas) im Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien der Formel 1 in Silverstone

Mick Schumacher schlug seinen Teamkollegen, mehr ging aber nicht Zoom

Schumacher und Masepin schieden auf den letzten beiden Plätzen bereits in Q1 aus, auf Williams-Pilot Nicholas Latifi davor fehlte Schumacher eine halbe Sekunde. "Wir haben das Auto so eingestellt, wie wir dachten, dass es das Beste ist. Im Endeffekt war es jetzt unsere Pace leider, aber ich glaube, dass im Rennen viel passieren kann und hoffentlich haben wir ein paar Battles dabei", sagt Schumacher bei 'Sky'.

Masepin, der sich in seiner letzten Runde drehte, konnte er zwar um zweieinhalb Zehntel hinter sich lassen, doch mehr scheint in Silverstone nicht möglich zu sein. Daher hofft der 22-Jährige auf das neue Sprintqualifying am Samstag und auf ein paar Turbulenzen dort, um das Rennen am Sonntag von einer besseren Startposition aus in Angriff nehmen zu können.

Steiner: "Wir kämpfen da hinten rum"

"Für das Sprintqualifying müssen wir hoffen, dass wir dabei sind und die Zielflagge sehen. Und im richtigen Rennen etwas weiter vorne starten als wir uns heute qualifiziert habe", sagt er. (ANZEIGE: Die Formel 1 live erlebst Du in Deutschland nur auf Sky. Entweder mit Sky Q oder ganz flexibel und ohne Receiver mit einem Sky Ticket!!)


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Teamchef Günther Steiner nahm das Ergebnis zur Kenntnis, relativierte die halbe Sekunde Rückstand auf Latifi aber. "Der Abstand ist groß. Wir haben probiert, zwei Runden zu fahren mit den Reifen. Und statt drei Sätzen nur zwei zu verwenden, weil das wäre eine bessere Strategie", erklärt der Südtiroler im 'ORF'.

Doch der Plan ging nicht auf. "Auf der zweiten Runde hat Mick durchgefunkt, dass der Reifen am Ende war in Sektor zwei. Deswegen konnte er seine Zeit nicht verbessern. Wir kämpfen da hinten rum, und müssen einfach weiterkämpfen", gibt sich Steiner kämpferisch.

Schumacher über Modus: "Interessant für das ganze Team"

Die halbe Sekunde Rückstand auf Williams sei "falsch interpretiert, auf dem gleichen Satz Reifen waren wir ein bisschen mehr als eine Zehntel hinter Latifi. Es wird schwierig, an die Williams ranzukommen, aber wir werden es immer wieder versuchen", stellt er klar.


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Schumacher erfreute sich immerhin an der Abwechslung, die der Freitag in neuem Gewand bot. "Ich denke, es war interessant fürs ganze Team, mal etwas Neues auszuprobieren. Am Freitag das Qualifying zu fahren hat keiner gedacht bis heute. Aber dennoch war es spannend, war es interessant", sagt er.

Vor dem Start des Sprintqualifyings am späten Samstagnachmittag steht zuvor noch das 2. Freie Training auf dem Programm. Dieses sei laut Schumacher "dafür da, sich die Racepace nochmal anzuschauen, was wir da als Fahrer verbessern können, denn wir können ja am Auto nichts verändern. Von daher müssen wir schauen, wie es sich anfühlt", sagt er.

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