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Michael Masi: Whitings Tag muss 48 Stunden gehabt haben!

FIA-Rennleiter Michael Masi im Interview: Wie er in 2019 ins kalte Wasser geworfen wurde und warum er TV-Kameras im Fahrerbriefing für eine schlechte Idee hält

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Auftakt in Melbourne, das ist normalerweise ein Garant für gute Laune. Doch mit der Coronavirus-Absage stand der Grand Prix von Australien 2020 unter keinem guten Stern, und viele haben schon fast wieder vergessen, dass das 2019 nicht anders war. Damals starb der legendäre FIA-Rennleiter Charlie Whiting am Medien-Donnerstag vor dem Rennen.

Michael Masi

Michael Masi ist seit Melbourne 2019 Nachfolger von Rennleiter Charlie Whiting Zoom

Der Australier Michael Masi wurde von der FIA schon davor als möglicher Whiting-Nachfolger ausgebildet. Die Art und Weise, wie er dann bei seinem Heimspiel ins kalte Wasser geworfen wurde, hat sich aber keiner gewünscht.

Ein Jahr später ist Masi eine feste Größe als Rennleiter. In seiner ersten Saison hat er in den meisten Situationen souverän agiert und mit der Wiederverwendung der lange ignorierten schwarz-weißen Flagge (Verwarnung) auch Mut zu Reformen bewiesen.

Beim Saisonfinale 2019 in Abu Dhabi haben wir Masi zum Interview gebeten, um sein erstes Jahr in der Rolle des Formel-1-Rennleiters Revue passieren zu lassen.

Masi: "Wollten Charlie stolz machen"

Frage: "Michael, die Saison 2019, Ihre erste als Formel-1-Rennleiter, hat mit der traurigen Nachricht vom Tod Ihres Vorgängers Charlie Whiting begonnen. Wie haben Sie die Tage in Melbourne erlebt?"
Michael Masi: "Für uns war das natürlich sehr tragisch und sehr, sehr traurig. Das ganze Team der FIA ist da zusammengerückt. Wirklich realisiert, was da passiert ist, haben einige von uns erst nach dem Wochenende, glaube ich. Am Wochenende selbst hat sich jeder auf seine Aufgaben konzentriert. Wir wollten einen bestmöglichen Event abliefern, um Charlie stolz zu machen."

Frage: "An so einem Wochenende hat man wahrscheinlich gar keine Zeit, über so etwas nachzudenken, oder?"
Masi: "Es war für mich gleich auf zwei Ebenen ein außergewöhnliches Erlebnis. Da musst du dich zusammennehmen, um deinen Job zu machen. Ich bin froh, dass das Team der FIA so gut zusammengehalten hat."

"Aber auch der Formel-1-Paddock insgesamt: die Teams, die Fahrer, die Formel-1-Gruppe. Alle haben gut zusammengearbeitet, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, nämlich eine reibungslose Abwicklung der Veranstaltung. Im Nachhinein betrachtet bin ich sehr stolz darauf, ein Teil dieser Bemühungen gewesen zu sein."

Frage: "Was für ein Verhältnis hatten Sie zu Charlie Whiting?"
Masi: "Ein großartiges. Wir kannten einander seit ungefähr 15 Jahren. Die letzten zehn Jahre davon hatten wir ein sehr enges Verhältnis. 2018 habe ich als sein Stellvertreter noch einmal enger mit ihm zusammengearbeitet. Dann wurde ich als Teil des Nachfolgeplans für die Zukunft ausgewählt."

"Er war ein überragender Mentor, ein grandioser Lehrer. Seine Weisheit war brillant, und zu beobachten, wie er die Dinge geregelt hat, war faszinierend. Aber am allerwichtigsten: Charlie war ein Freund."

"Wenn man all das zusammenrechnet, war Melbourne für eine ganze Reihe von Menschen eine größere Herausforderung. Dazu gehöre ich auch. Ich bin nicht der Einzige, der viele Jahre mit ihm zusammengearbeitet hat. Es war eine Herausforderung, unseren Job zu machen. Aber noch schwieriger war, einen Freund verloren zu haben."

Whitings Tod erst nach Melbourne richtig realisiert

Frage: "Sie sagen, dass Sie den Tod erst später wirklich realisiert haben, nach Melbourne. Gab es da einen speziellen Moment, an den Sie sich erinnern?"
Masi: "Am Montag. Nach so einem Wochenende waren wir alle mental ausgelaugt. Ich denke, das ist bei so einer menschlichen Tragödie ganz normal. Als das Adrenalin weg war, wurde ich von der Realität übermannt."


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Frage: "Ich kenne das. Kaum ist die Saison vorbei und der Stress fällt ab, werde ich krank."
Masi: "Genau! Es geht Schlag auf Schlag. Aber wenn du dann aufhörst ..."

Frage: "Sie haben gesagt, Sie waren ohnehin als Teil des Nachfolgeplans für Charlie Whiting vorgesehen. Es ist aber, nehme ich an, etwas anderes, wenn man sich auf seine Premiere mental vorbereiten kann. Sie wurden ja völlig unvorbereitet ganz kurzfristig ins kalte Wasser geschmissen."
Masi: "Es kam total unerwartet. Auf einmal musste ich alles, was ich mir über viele Jahre angeeignet hatte, in die Praxis umsetzen."

"Ich bin nur ein Puzzleteil, in enger Zusammenarbeit mit einem sehr erfahrenen FIA-Team. Ich hatte großes Glück, wenn man das in so einer Situation so sagen kann, dass ich die ganzen australischen Funktionäre natürlich gut kannte. Ich hatte mit allen schon mal gearbeitet. Besonders mit der Rennleitung und Tim Schenken, mit dem ich jahrelang zusammengearbeitet hatte."

"Der lokale Veranstalter war also nicht fremd für mich. Das hat mir das Leben unter diesen besonderen Umständen leichter gemacht. Alles, was du gelernt hast, musst du in so einem Moment abrufen. Das muss sitzen. Ich will keine Floskel strapazieren, aber: The Show must go on."

Frage: "Gibt es auch Kleinigkeiten, die nicht gleich gesessen haben?"
Masi: "Es ist wie bei allem im Leben: Du lernst jeden Tag etwas Neues dazu. Nach Melbourne, unter diesen Umständen, habe ich zum gesamten Team gesagt: 'Ihr dürft stolz darauf sein, wie ihr das abgewickelt habt!' Seither ist viel passiert und ich habe viel dazugelernt."

Masi: Neuer Management-Stil in der FIA

Frage: "Charlie Whiting kam noch aus einer anderen Zeit, als ein anderer Management-Stil, Stichwort Mikro-Management, gelehrt wurde. Er hat sich um fast alles selbst gekümmert. Heute ist es eher üblich, dass Anführer die Aufgaben sinnvoll delegieren. Haben Sie in Ihrem ersten Jahr etwas entdeckt, von dem Ihnen gar nicht klar war, dass Charlie das selbst gemacht hat?"
Masi: "Oh ja, das gab's ganz oft! Man muss sich nur vor Augen führen, wie breit Charlies Rolle definiert war."

"Er wurde von allen Beteiligten nicht nur als FIA-Direktor für die Formel 1 wahrgenommen, sondern als Direktor der gesamten Einsitzer-Abteilung. Die ganzen Streckeninspektionen, die er gemacht hat, nicht nur für die Formel 1, sondern auf der ganzen Welt. Oder die ganzen Kommissionen, denen er angehört hat. Seine Rolle war sehr, sehr breit."

Frage: "Fragt man sich da manchmal, wie ein Mann das in 24 Stunden schaffen kann?"
Masi: "Ich bin davon überzeugt, dass seine Tage mindestens 48 Stunden hatten! Er hatte ein Auge fürs Detail. Aber vor allem war es nicht nur seine Arbeit, sondern seine Leidenschaft. Er hat diesen Sport geliebt."

Frage: "So tragisch sein Tod auch wahr: Jede Veränderung ist auch die Chance, etwas Neues, Positives zu beginnen. Sehen Sie so eine Chance?"
Masi: "Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass Charlies Tod sicher nichts Positives war. Aber ich verstehe, was Sie meinen. Vielleicht kann man für manches eine neue Perspektive finden."

"Meine Herangehensweise ist sehr auf Kooperation und Abstimmung zwischen den Teammanagern und der FIA bedacht. Für mich ist bei vielen Dingen wichtig, erstmal zu verstehen, wie wir an diesen oder jenen Punkt gekommen sind. Diesen Hintergrund zu verstehen, kann dabei helfen, in verschiedenen Bereichen besser zu werden."

"Ich glaube nicht, dass es dabei nur um Veränderung geht. Ich möchte einfach versuchen, an gewissen Dingen zu arbeiten, damit sie effizienter werden, oder leichter zu verstehen. Aber wir reden da von Kleinigkeiten. Ich sehe keinen Bedarf für Revolutionen. Nur für Feintuning."

Schwarz-weiße Flagge: Masis kleine Reformansätze

Frage: "Ein Beispiel?"
Masi: "Zum Beispiel die schwarz-weiße Flagge. Die wurde für Verwarnungen seit Jahren nicht mehr eingesetzt."


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Frage: "Haben Sie die schwarz-weiße Flagge in anderen Rennserien, in denen Sie Rennleiter waren, eingesetzt?"
Masi: "Ja, absolut. Charlie hat im Grunde genommen die gleiche Botschaft ausgesandt. Aber er redete lieber am Boxenfunk direkt mit dem betroffenen Team. Als ich danach fragte, konnte mir keiner eine klare Antwort darauf geben, warum die Flagge nicht mehr eingesetzt wurde. Mit Unterstützung der Teams haben wir sie nach der Sommerpause wieder aktiviert."

"Ich übermittle damit genau die gleiche Botschaft - aber es passiert in der Öffentlichkeit, sodass jeder weiß, dass wir dies und jenes sehr wohl gesehen haben. Früher dachten die Leute manchmal, dass die FIA etwas übersehen hat. Jetzt ist das transparent - für die Medien, für die Fans zu Hause, für die Gelegenheitszuschauer."

Frage: "Hilft die Flagge dabei, die Philosophie 'Let them race' umzusetzen? Oder können Sie das schon gar nicht mehr hören?"
Masi: "'Let them race' ist etwas, was wir sehr intensiv zu definieren versuchen. Die Flagge ist einfach ein Werkzeug, das existiert. Im Grunde sendet es aber die gleiche Botschaft wie davor. Jeder Handwerker hat eine Werkzeugkiste. Und in unserer Kiste als Rennleitung liegt eben auch eine schwarz-weiße Flagge drin. Gehört dazu, wie wir heute agieren."

Frage: "'Let them race' ist wahrscheinlich das meistdiskutierte Thema rund um die FIA in der Formel 1. Alle wollen hartes Racing sehen. Aber lässt man die Zügel zu locker, gehen die Diskussionen wieder los. 'Warum habe ich eine Strafe dafür bekommen, warum der nicht?' Ist nicht so einfach, wie es aussieht, oder?"
Masi: "Nein. Aber Bahrain war ein Wendepunkt. Dort haben sich Fahrer, Teamchefs, Sportdirektoren und die FIA darauf verständigt, dass wir daran arbeiten wollen, den Begriff 'Let them race' einheitlich zu definieren. Damit jeder weiß, was das bedeutet."

"In meinen Augen war das ein fantastischer Prozess, an dem alle beteiligt waren. Wir haben die Fahrer und Teams nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern wir haben alle in den Prozess eingebunden. Im Interesse des Sports."

Verstappens "Sozialarbeit": Neuer Blick auf die FIA

Frage: "Max Verstappen musste einmal einen Rennkommissar-Lehrgang mitmachen. Glauben Sie, dass das auch anderen helfen würde?"
Masi: "Die Fahrer, die bei sowas dabei waren, hatten Spaß daran. Max war 2019 beim Seminar in Genf und war den ganzen Tag hindurch voll eingebunden. Er hat da toll mitgemacht."

"Ich glaube, dass Max dadurch einen ganz neuen Blickwinkel für sich entdeckt hat. Nicht nur beim Formel-E-Event, sondern auch was die Ausbildung unserer Rennkommissare hinter den Kulissen betrifft. Ich bin mir sicher, dass er zugeben würde, dass ihm diese Übung in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet hat."

Frage: "Wäre es nicht sinnvoll, so einen Lehrgang für alle Superlizenz-Halter verpflichtend zu machen?"
Masi: "Das wäre sicher eine große Herausforderung in der Umsetzung ..."

Frage: "Die Formel 1 hat damit angefangen, Videos von den Fahrerbriefings zu zeigen, und dann wieder damit aufgehört. Gibt es dafür einen Grund?"
Masi: "Kann ich nicht sagen. Das war vor meiner Zeit."

Frage: "Würden Sie das begrüßen?"
Masi: "Das ist keine Entscheidung, die der Rechteinhaber und ich über Nacht treffen können. Es gibt da viele Beteiligte. Für mich ist das Fahrerbriefing eine Diskussion hinter geschlossenen Türen. Die Fahrer sollen ein Forum haben, sich in vertrautem Umfeld an mich zu wenden. Ohne abgeurteilt zu werden."

Frage: "Ein bisschen wie ein Umkleideraum?"
Masi: "Könnte man sagen, ja. Ich finde, es muss auch ein verborgenes Heiligtum geben. Wenn die Öffentlichkeit an solchen Diskussionen teilhaben kann, werden Dinge möglicherweise falsch verstanden. Ich glaube nicht, dass es auf Ihre Frage eine einfache Antwort gibt."

Frage: "Sind die Formel-1-Fahrer im Handling anders als die Fahrer anderer Rennserien? Sind die Egos stärker ausgeprägt?"
Masi: "Nein. Das glauben viele, es entspricht aber nicht der Realität. Das sind alles Profisportler. Genau wie in anderen Rennserien auch. Die Zusammenarbeit mit ihnen macht mir richtig Spaß."

Zusammenarbeit mit der Formel 1 ausschließlich positiv

Frage: "Bernie Ecclestone war in die Regelgebung der Formel 1 nie so intensiv involviert wie Ross Brawn und sein Team. Gehen damit auch Herausforderungen einher? Muss sich die FIA in Sachen Regeln jetzt mehr verbiegen als früher?"
Masi: "Die Zusammenarbeit funktioniert sehr partnerschaftlich. Das sehen wir auch an den zukünftigen Regeln."


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"Meine Meinung ist, dass das zum Besten der Formel 1 ist. Wenn mehr Hände anpacken, geht mehr voran. Dass wir unser Know-how mit jenem von Ross und seinem Team zusammenführen, ist eine absolut positive Herangehensweise."

Frage: "Kommen wir zu Ihnen als Person. Wie sind Sie hier gelandet? Wie wurde der 15-jährige Michael Masi aus Australien zum FIA-Rennleiter für die Formel 1?"
Masi: "Ich habe Marketing studiert. Ich habe mich schon immer für Motorsport interessiert. Und ich hatte großes Glück, dass ich seit langer Zeit im Motorsport tätig bin, vor allem in der Verwaltung."

"Ich arbeite schon seit langer Zeit in verschiedenen Rennleitungen. Ich war zum Beispiel CEO der Rallye Australien in der WRC 2011. Ich war daran beteiligt, die südkoreanischen Streckenposten für deren ersten Grand Prix 2010 auszubilden. Ich habe in der V8-Supercar-Serie in Australien gearbeitet, in der TOCA-Tourenwagenmeisterschaft. Ich kenne den Sport aus verschiedenen Perspektiven."

"Auf dem Weg hierher musste ich viele Überstunden schieben und viele Opfer bringen. Aber um beim Beispiel des 15-Jährigen zu bleiben: Ich habe mir halt ein Ziel gesetzt, und ich habe damit begonnen, ehrenamtlich zu arbeiten, um das Geschäft kennenzulernen. Ich habe für Teams in australischen Rennserien zu arbeiten begonnen."

"Andere gehen halt kellnern, um Geld zu verdienen. Ich habe ehrenamtlich bei Rennteams geschnuppert."

Von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen

Frage: "Muss so sein, nicht wahr? Schließlich gibt es keine Universität für FIA-Funktionäre ..."
Masi: "Richtig. Es gibt sogar eine FIA-Universität. Aber die tut etwas anderes. Jedenfalls: So bin ich in den Motorsport gerutscht."

"Ich hatte großes Glück in meiner Karriere, dass ich mit einigen erstaunlichen CEOs und Mentoren zusammenarbeiten durfte. Von jedem habe ich etwas gelernt. Das Wichtigste ist, keine Angst davor zu haben, sich ehrgeizige Ziele zu stecken. Wenn du dir auf dem Weg dorthin mal den Schädel einrennst, lass dich nicht entmutigen! Sondern such' dir den Weg rund um die Mauer und renn' dort weiter."

"Das ist ganz normal. Kein Weg führt schnurstracks zum Ziel. Es wird immer Hindernisse geben. Wenn ich auf meinen Weg zurückschaue, dann gab es da viele Hindernisse, die ich überwinden musste, und viele Opfer, die zu erbringen waren."

Frage: "Alle Jobs, die Sie jetzt erwähnt haben, waren Motorsport-Jobs. Haben Sie nie etwas anderes gearbeitet?"
Masi: "Nein."

Frage: "Was war die Initialzündung? Haben Sie Jack Brabham gesehen und sich inspirieren lassen?"
Masi: "Der erste Grand Prix, den ich als Kind live gesehen habe, war Adelaide, damals noch im Fernsehen. Mein erster Grand Prix an der Rennstrecke war Adelaide 1992. Ich saß mit meiner Mutter am Ende der Brabham-Gerade. Ich erinnere mich noch sehr gut daran. So hat es angefangen."

Frage: "Gibt es diese Momente, wo Sie dran denken, was für Träume Sie als Kind hatten? Und jetzt sitzen Sie hier, als Renndirektor der Formel 1, beim Saisonfinale in Abu Dhabi ..."
Masi: "Ich weiß, dass ich sehr privilegiert bin. Auch wegen der Unterstützung, die ich erfahren habe. Allen voran von FIA-Präsident Jean Todt. Vom Team der FIA in Genf, in Paris und vor Ort an der Rennstrecke. Von der Formel-1-Gruppe und von den Teams. Ohne diese Unterstützung wäre das Jahr 2019 nicht möglich gewesen. Die Art und Weise, wie wir in meinem ersten Jahr zusammengearbeitet haben, war toll."

Frage: "Ihr Job bringt es mit sich, dass Ihr Gesicht im Fernsehen zu sehen ist. Werden Sie auf der Straße erkannt?"
Masi: "In Melbourne noch nicht. Aber nein, das hat mein Leben nicht verändert. Die Reisen haben zugenommen, das ist die größte Änderung. Und dass ich nicht mehr so viel zu Hause geschlafen habe. Was ohne Familie und Kinder vielleicht ein bisschen leichter zu verkraften ist."

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