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McLaren hoffnungsvoll: Fällt die Kugel im Casino auf Chrom?

An die ganz erfolgreiche Vergangenheit wird McLaren in Monaco wohl nicht anknüpfen können, dennoch hofft man in den Straßen auf ein gutes Ergebnis

(Motorsport-Total.com) - 15 Siege, elf Pole-Positions, zehn schnellste Rennrunden: McLaren ist in den Straßen von Monaco das erfolgreichste Team der Formel 1, doch die Vergangenheit nützt dem Traditionsrennstall von Ron Dennis in diesen Tagen wenig. 2015 reist die neue Verbindung zwischen McLaren und Honda ohne Punkte zum Saisonhöhepunkt nach Monte Carlo und möchte diesen Makel im Fürstentum schleunigst ändern.

Fernando Alonso

Barcelona war für Fernando Alonso in diesem Jahr kein gutes Pflaster Zoom

"Nach der Enttäuschung von Barcelona freut sich das gesamte Team auf Monaco, wo wir das vergangene Rennen hinter uns lassen und daran arbeiten wollen, unser Paket zu verbessern", sagt Rennleiter Eric Boullier. "Unsere nächste Herausforderung ist Monaco. Das ist ein schwieriger und anspruchsvoller Straßenkurs, der vom Team einen komplett anderen Ansatz verlangt - aber gerade das macht es so besonders."

Nirgendwo waren die Chancen auf Punkte für die (Nicht-mehr-wirklich-)Chrompfeile bislang so groß wie im Fürstentum. Denn der einst gedrosselte und schwächelnde Honda-Motor kommt hier nicht so zum Tragen wie auf anderen Strecken. Pure Kraft ist nicht gefragt, stattdessen kommt es eher auf Balance und Fahrbarkeit an. "Zudem spielen hier noch mehr Faktoren als anderswo herein: Verkehr, Safety-Cars, unübliche Strategien", so Boullier.

Nick Fry und Jenson Button

Jenson Button hat im Fürstentum schon erfolgreiche Zeiten erlebt Zoom

Wer das Glück auf seine Seite gebracht hat, dem winkt im Kleinstaat an der Cote d'Azur ein gutes Ergebnis. Ein solches konnten die beiden Piloten Jenson Button und Fernando Alonso in der Vergangenheit bereits für sich verbuchen, denn beide haben den legendären Grand Prix bereits gewinnen können: Alonso siegte 2006 und 2007 zweimal in Folge - einmal für Renault und auch bereits einmal für McLaren. Button gewann 2009 im damaligen Überraschungsauto von Brawn.

"Ich liebe Monaco", grinst der Brite. "Ich habe 2009 hier gewonnen, und das Gefühl, das du beim Fahren dort bekommst, ist absolut mega", sagt er und hält den Großen Preis von Monaco weiterhin für "das Juwel in der Krone des Formel-1-Kalenders". Das sieht auch Teamkollege Alonso so: "Monaco ist in seiner eigenen Liga", unterstreicht der Spanier und stellt die Einzigartigkeit des Kurses heraus.

In dieser Saison könnten die Piloten allerdings weniger Freude am Fahren haben, denn mit ihrem MP4-30 gab es in dieser Saison wenig zu gewinnen. Doch McLaren hat sich im Laufe der Saison an das Mittelfeld herangerobbt, und die Fahrer hoffen, dass dieser Trend auch am Wochenende anhalten wird: "Unser Kampfgeist ist weiterhin stark, und wir sind entschlossen, das mit nach Monaco zu nehmen und zu sehen, wie viel Fortschritt wir machen können", erklärt Alonso.


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"Ich bin hoffnungsvoll, dass unser Auto besser performen wird als in Barcelona, und wir werden wieder pushen, um in die Punkte zu kommen", so der zweimalige Weltmeister weiter. Auch Teamkollege Button erwartet eine Steigerung: "Ich hoffe, dass wir die Balanceprobleme, die wir an meinem Auto hatten, lösen können. Monaco sollte also eine Verbesserung darstellen", meint der Engländer und glaubt an einen "stetigen Fortschritt."

Und wenn die Leistung des Autos zumindest halbwegs stimmt, dass muss auch die Fahrerleistung dazu passen, denn Fehler werden im engen Leitplankenkanal nicht verziehen: "Es ist so einfach, ein wenig von der Linie abzukommen und in der Wand zu landen", sagt Button, während Alonso auf den Faktor Konzentration setzt: "Wenn das gelingt und man seine Strategie maximieren kann, dann hat man die beste Chance, am Ende des Rennens weit vorne zu sein."

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