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  • 10.02.2012 · 09:12

  • von Roman Wittemeier

Mateschitz' Kampfansage: "Wollen beide Titel verteidigen"

Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz sieht seine Mannschaft auch 2012 im Vorteil: "Einen gewissen Vorsprung nimmt man mit ins nächste Jahr"

(Motorsport-Total.com) - Am gestrigen Donnerstag absolvierte Weltmeister Sebastian Vettel seine ersten Testrunden im neuen Red-Bull-Renault RB8. Der Superstar aus Heppenheim stand natürlich im Fokus des Interesses. Nicht nur Medien und Fans begutachteten den ersten Auftritt 2012, sondern auch Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz machte sich vor Ort ein Bild. Der Österreicher fasste seine Eindrücke zusammen: "Sieht ganz gut aus."

Ein kurzer Plausch am Donnerstag: Sebastian Vettel und Dietrich Mateschitz

"Es ist schön, wenn man einen Chef hat, der Interesse daran hat und mit Leidenschaft dabei ist. Das sieht man, wenn er hier ist, dass er Spaß dran hat, dabei zu sein und die Autos fahren zu sehen - unsere Autos, seine Autos", meint Vettel, der allerdings kaum Zeit mit seinem Chef verbingen konnte. Die Arbeit mit dem neuen RB8 ging vor. Der Champion platzierte sich am Abend auf Rang drei, war 0,878 Sekunden langsamer als Romain Grosjean im schnellsten 2012er-Auto, dem Lotus-Renault E20.

Trotz dieses Rückstandes bleibt man im Lager von Red Bull gelassen. Die Ziele für das neue Formel-1-Jahr sind klar, sie ergeben sich ohnehin aus den Leistungen der vergangenen beiden Jahre. "Wir wollen beide Titel verteidigen. Wir haben ja keine andere Wahl. Wir können nicht freiwillig Dritter werden", sagt Mateschitz im Interview mit der 'Kleinen Zeitung'. Bei seinem Topstar Vettel sei sogar noch "Spielraum nach oben". Der Weltmeister könne in Sachen Erfahrung und Souveränität noch weiter zulegen.


Fotos: Red Bull, Testfahrten in Jerez


Als wichtige Grundlage für weitere Erolge soll das neue Auto dienen. "Die Konkurrenz hat letztes Jahr so viel von uns kopiert und nachgebaut, dass Vieles am Ende kein Vorteil mehr war. Aber wir hatten im letzten Rennen immer noch einiges an Vorsprung. Das nimmt man natürlich ins neue Jahr mit", meint Mateschitz voller Zuversicht. "Ich denke, das Kräfteverhältnis ist ungefähr gleich geblieben, sagt er. Er fügt hinzu: "Diese Tests sind aber kein Maßstab."

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