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Marussia-Virgin mit beiden Autos im Ziel

Timo Glock und Jerome D'Ambrosio sahen mit zwei Runden Rückstand die Zielflagge in Silverstone - Das Rennen lief problemlos, weshalb das Fazit positiv ausfällt

(Motorsport-Total.com) - Marussia-Virgin brachte in Silverstone zum sechsten Mal in dieser Saison beide Autos ins Ziel. Nachdem die Streck im ersten Rennviertel auftrocknete, holten sich beide Piloten die weiche Reifenmischung an der Box ab. Mit einer Zweistopp-Strategie wurde Timo Glock mit zwei Runden Rückstand 16., sein Teamkollege Jerome D'Ambrosio kam eine weitere halbe Minute dahinter als 17. über die Ziellinie. "Das war ein gutes Rennen für uns. Mit beiden Autos das Ziel beim Heimrennen des Teams zu erreichen, ist ein positives Ergebnis", zieht der Deutsche Bilanz.

Timo Glock

Timo Glock fuhr ein problemloses Rennen und kam auf Platz 16 ins Ziel

"Ich würde sagen, dass es für uns ein normales Rennen war. Ich hatte einen guten Start und die ersten Runden verliefen ebenfalls gut. In den ersten Kurven ging es etwas chaotisch zu, aber als sich alles beruhigte, war ich vor Jarno (Trulli; Anm. d. Red). Mein Tempo war okay und ich konnte mich vor ihm halten.", schildert Glock.

"Nachdem beide Lotus ausgeschieden waren, hatte ich ein recht einfaches Rennen. Ich konnte keine weiteren Plätze gutmachen, also habe ich nicht zu hart attackiert. Ich habe mich auf mein Ziel konzentriert, und zwar das Rennen zu beenden. Hoffentlich läuft es bei meinem Heimrennen in Deutschland auch so gut."


Fotos: Marussia-Virgin, Großer Preis von Großbritannien


Rookie D'Ambrosio sagt zu den wechselhaften Bedingungen: "Zu Beginn war es im Nassen recht schwierig. Ich habe da viel Zeit verloren. Der zweite Abschnitt war okay. Ich hatte ein gutes Duell mit Tonio (Liuzzi; Anm. d. Red) und konnte ihn überholen", freut sich der Belgier. "Der letzte Stint war allerdings sehr schwierig. Ich hatte keinen Grip mehr vom linken Vorderreifen. Ich konnte nicht mehr attackieren und musste Tempo herausnehmen, damit er bis ins Ziel hält. Ich machte mir Sorgen, denn ich hätte vielleicht noch einen Stopp einlegen müssen, aber ich schaffte es bis zum Ende."

Teamchef John Booth zieht ein positives Fazit nach dem zweiten Heimrennen des noch jungen Teams. "Es war ein guter Schlusspunkt des Wochenendes, nicht nur weil wir mit beiden Autos ins Ziel gekommen sind, sondern auch bezüglich der Fortschritte bei unserem Tempo. Timo ist die 17. schnellste Rennrunde gefahren und Jerome hat Liuzzi mit einem guten Manöver in Copse überholt."

"Beide Fahrer verlassen die Strecke mit etwas Positivem. Die Ingenieure haben mit den Intermediates die richtige Entscheidung in der Startaufstellung getroffen und eine gute Strategie festgelegt. Dazu beigetragen haben auch die Mechaniker mit guten Boxenstopps. Wir hatten beide Fahrer in der gleichen Runde hereingeholt, aber das haben sie gut gemeistert. Bis zum nächsten Renne steht ein Aerodynamiktest in Cottesmore an. Wir wollen unsere gegenwärtige Form auch beim Heimrennen von Timo halten."

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