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Lotus will beide Piloten halten

Nicht nur bekennt sich Lotus zum erfolglosen Pastor Maldonado - Auch Romain Grosjean hofft man über diese Saison hinweg halten zu können

(Motorsport-Total.com) - Lotus kommt in diesem Jahr einfach nicht in Fahrt. Nachdem das Team aus Enstone Ende 2013 noch zu den stärksten gehörte, hinkt man in dieser Saison sogar dem Mittelfeld hinterher. Romain Grosjean schaffte es nur zweimal in die Punkte (Spanien und Monaco), musste bereits viermal technisch bedingt aufgeben - immerhin noch acht Punkte und Gesamtrang 14. Pastor Maldonado hingegen steht punktlos sogar hinter je einem Marussia, Sauber und Caterham.

Pastor Maldonado, Romain Grosjean

Lotus würde 2015 gern mit derselben Fahrerpaarung an den Start gehen Zoom

Trotz alledem hält Lotus an beiden Fahrern fest: "Romain ist Teil der Familie, er leistet tolle Arbeit. Ich hoffe, wir können ihn bei uns behalten", äußert sich Teamchef Federico Gastaldi über den Franzosen, der im vergangenen Jahr noch sechsmal auf dem Podium stand. Durch das unbestrittene Potenzial des 28-Jährigen ist die Zukunft jedoch noch ungewiss, denn Grosjean hätte sicher auch Chancen bei einem wettbewerbsfähigeren Team, sollte sich am 2015er-Auto nicht viel ändern.

"Er hat einen Vertrag, zumindest einen mit Gravity", erklärt Lotus-Boss Gerard Lopez und widmet sich Grosjeans Vertragsdetails: "In seinem Kontrakt sind einige Leistungsklauseln. Auch wenn wir ihm derzeit nicht das Auto geben, damit er ausreichend Punkte einfährt, damit sich sein Vertrag automatisch verlängert, so möchte ich dennoch gern, dass er trotzdem bei uns bleibt. Ich will nicht, dass er woanders hin geht."


Fotos: Lotus, Großer Preis von Deutschland


Ähnlich zufrieden ist man offenbar mit dem Teamkollegen Maldonado, so bestätigte Lotus den Venezolaner am Samstag bereits für die kommende Saison. "Wir hatten einen Vertrag mit gewissen Optionen und haben nun einen langfristigen Kontrakt daraus gemacht. Wir haben die Laufzeit auf einen längeren Zeitraum ausgeweitet", erklärt Lopez den etwas überraschenden Schritt. Gastaldi blickt sogar noch weiter nach vorn: "Wir haben einen Vertrag über drei Jahre. Hoffentlich können wir sogar mehr als drei Jahre zusammenarbeiten. Das ist unser Plan. Wir wollten es einfach noch einmal klargestellt haben."