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Lotus testet die Nachwuchstalente Ocon und Lynn

Formel-3-Europameister Esteban Ocon und GP3-Meister Alex Lynn teilen sich den letzten Testtag bei Lotus - Beide Talente spulen ihr Programm problemlos ab

(Motorsport-Total.com) - Lotus arbeitete am zweiten und letzten Testtag in Abu Dhabi mit zwei interessanten Nachwuchsfahrern. Am Vormittag durfte Formel-3-Europameister Esteban Ocon den E22 fahren. Anschließend kam am Nachmittag GP3-Meister Alex Lynn zu seinem Formel-1-Debüt. Ocon drehte insgesamt 34 Runden, während Lynn später auf 52 Umläufe kam. Ocons Programm fiel wegen eines Benzinlecks etwas kürzer aus. In seiner besten Runde war Lynn um knapp neun Zehntelsekunden schneller als Ocon. Im Mittelpunkt standen Aerodynamiktests und die Evaluation der 2015er-Reifen von Pirelli.

Esteban Ocon

Esteban Ocon kam wegen eines Benzinlecks nur auf 34 Runden Zoom

Außerdem war Lotus zum letzten Mal mit einem Renault-Antrieb unterwegs. Der E23 wird im kommenden Jahr von Mercedes angetrieben. Ocon und Lynn werden im kommenden Jahr nicht in der Formel 1 fahren. Sie gelten aber beide als kommende Talente. "Der Test lief heute sehr gut", sagt der Formel-3-Europameister. "Ich hatte mehr Zeit, die Limits des Autos zu erkunden, nachdem ich den E22 schon an Grand-Prix-Wochenenden im ersten Training gefahren bin."

"Wir haben das geplante Programm fast komplett absolviert, aber leider konnte ich die 2015er-Reifen nicht fahren. Sie waren für das Ende meiner Session vorgesehen. Trotzdem habe ich viele Kilometer abgespult und ich verstehe das Auto immer besser. Ich habe auch sehr gutes Feedback vom Team erhalten. Das ist für mich sehr positiv." Ocon wird an den kommenden drei Tagen in Abu Dhabi bleiben und für DAMS den GP2-Test absolvieren.

Alex Lynn

Der Brite Alex Lynn saß zum ersten Mal am Steuer eines Formel-1-Wagens Zoom

Lynn ist eigentlich Red-Bull-Junior, doch er erhielt die Freigabe für den halben Testtag bei Lotus. "Ich bedanke mich sehr, dass ich diese Chance erhalten habe und zum ersten Mal ein Formel-1-Auto fahren durfte. Ich bin auch glücklich, dass ich meine Leistung bringen konnte", sagt der Brite nach seinem Test. "Ich fühlte mich hinter dem Steuer sehr gut, denn das Auto reagiert präzise und macht das, was zu willst."

"Wir hatten ein ausgedehntes Testprogramm und probierten unterschiedliche Lösungen aus. Das Team hat mir dabei sehr geholfen und es war ein fantastischer Start. Ich freue mich schon, wenn ich das nächste Mal ein Formel-1-Auto fahren kann."

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