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  • 28.02.2020 · 17:04

  • von Jonathan Noble, Übersetzung: Heiko Stritzke

Lewis Hamilton: "Beunruhigt mich das? Ja, sicher!"

Lewis Hamilton gibt zu, sich ein paar Sorgen um die Zuverlässigkeit seines Mercedes W11 zu machen - Hat Mercedes eine Achillesferse?

(Motorsport-Total.com) - Die technischen Probleme bei Mercedes verursachen nun doch Sorgenfalten. Lewis Hamilton gibt zu, dass sich das Team nach den Zuverlässigkeitsproblemen bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona Gedanken macht und "mit vielen Problemen" kämpft.

Lewis Hamilton

Die Rauchwolken am Freitagvormittag waren harmlos, zwei andere Defekte nicht Zoom

Dreimal musste Mercedes die Antriebseinheiten tauschen. Zweimal wurde das Team zurückgeworfen - durch einen Motorschaden bei Valtteri Bottas in der ersten und eine Anomalie mit dem Öldruck bei Hamilton in der zweiten Testwoche.

Zusätzlich zum Werksteam haderte auch das Kundenteam Williams mit Problemen. Somit steht Mercedes vor der Aufgabe, bis zum Saisonauftakt in Melbourne die Zuverlässigkeit in den Griff zu bekommen.


Fotos: Formel-1-Testfahrten in Barcelona, Freitag


"Ich denke, wir hatten einen guten Wintertest, aber er war nicht perfekt. Wir haben viele Probleme gefunden, die wir noch ausbügeln müssen", sagt Hamilton. "Ich weiß nicht, wie lange das dauern wird, aber es ist auch keine schlechte Sache, so etwas während der Testfahrten herauszufinden."

Auto gibt Hamilton Vertrauen

"Davon abgesehen, ist unsere Performance recht gut gewesen. Gleiches gilt für die Anzahl an Kilometern, die wir abgespult haben - von gestern einmal abgesehen. Und für die Dinge, die wir dabei herausgefunden haben. Ich habe keinen Plan, wo wir im Vergleich zu den andern stehen. Das Team wird womöglich besser Bescheid wissen."

Auf die Motorprobleme angesprochen, antwortet der sechsmalige Weltmeister: "Beunruhigt mich das? Ja, sicher! Normalerweise haben wir während der Vorsaison viel Vertrauen in unsere Zuverlässigkeit. Also ist es nicht perfekt gelaufen. Wir sind beim zweiten oder dritten Motor." AlphaTauri beispielsweise fuhr zumindest bis zum Ende des fünften Tages mit dem ersten Honda-Motor.

"Das ist kein einfaches oder relaxtes Szenario für uns", so der 35-Jährige weiter. "Aber ich habe das Vertrauen in die Jungs in der Fabrik, dass sie den bestmöglichen Job in den nächsten beiden Wochen machen werden, um sicherzustellen, dass wir auf richtige Weise in die Saison starten."

Von den Zuverlässigkeitsproblemen abgesehen, sagt Hamilton, dass der W11 ein Fahrzeug sei, in dem er sich wohlfühle: "Ich weiß nicht, wo alle anderen stehen, aber ich verstehe das Auto sehr gut. Ich fühle mich wohl und bin zuversichtlich, in Melbourne ein Auto zu haben, bei dem ich weiß, dass ich das Optimum herausholen kann. Aber ob das genug ist, um vor allen anderen zu bleiben, werden wir noch herausfinden."

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