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Lewis Hamilton: Auf der Kartbahn hat keiner so ausgesehen wie ich

Mit dem, was Lewis Hamilton als einziger dunkelhäutiger Fahrer in der Formel 1 erreicht hat, hofft er, als Vorbild zu dienen - "Es wichtig, große Träume zu haben"

(Motorsport-Total.com) - Als Lewis Hamilton im Kindesalter mit dem Rennsport begann, hätte er nie gedacht, einmal zu den erfolgreichsten Formel-1-Fahrers aller Zeiten zu zählen. Und das nicht, weil er an seinem Talent zweifelte, sondern aufgrund seiner Hautfarbe.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton will für mehr Vielfalt in seinem Sport sorgen Zoom

"Es ist offensichtlich kein Geheimnis, dass ich diesen Sport ganz allein betreten habe: Ich bin der einzige Schwarze hier oder der einzige Farbige hier, und das ist ein wirklich interessanter Punkt", sagt der siebenfache Weltmeister, der zu einer der prominentesten Unterstützer der "Black Lives Matter"-Bewegung ist.

"Tatsächlich bin ich gemischtrassig", erklärt Hamilton, der eine hellhäutige Mutter und einen dunkelhäutigen Vater hat. "Als ich jünger war, hatte ich niemandem in diesem Sport, der so aussah wie ich. Und deshalb war es leicht zu glauben, dass das nicht möglich ist. Denn niemand mit dieser Hautfarbe hat es jemals geschafft."

Hamilton: "Wichtig, große Träume zu haben"

People of Color, mit denen er sich vergleichen konnte, habe es in der Formel 1 zu dem Zeitpunkt nicht gegeben. "Aber ich denke, das sendet hoffentlich eine Botschaft an die Kinder, die zuschauen", spricht Hamilton seine eigene Vorbildfunktion an.


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"Hoffentlich haben sie diese Vorstellung hier (in der Türkei; Anm. d. R.) gesehen, und hoffentlich können sie sehen, dass es keine Rolle spielt, woher sie kommen. Ich denke, unabhängig von ihrem Hintergrund ist es für sie so wichtig, große Träume zu haben."

"Wenn sie sich Orte und Branchen anschauen, in denen sie niemanden mit dem gleichen Hintergrund, der gleichen ethnischen Zugehörigkeit oder mit der gleichen Religion sehen, dann schaffen sie sich ihren eigenen Weg. Denn das ist es, was wir getan haben. Genau das ist es, was ich tun konnte", sagt Hamilton weiter.

Weg an die Formel-1-Spitze war mehr als hart

Und der 35-Jährige betont: "Es war so schwer. Hart beschreibt nicht einmal annähernd, wie hart es war." Trotzdem hat er es geschafft und will anderen damit ein Vorbild sein. "Ich hoffe, dass das die Botschaft vermittelt. Das ist die wichtigste Botschaft für Kinder: so groß wie möglich zu träumen und nicht aufzugeben."

Damit der Weg für die nachfolgenden Generationen etwas einfach wird, hat Hamilton eine eigene Kommission in Partnerschaft mit der "Royal Academy of Engineering" ins Leben gerufen. Sie soll die Diversität in technisch geprägten Berufen fördern.

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