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  • 05.07.2014 · 20:17

  • von Mario Fritzsche & Dominik Sharaf

"Hulk" fürchtet Wind: "Dann werden wir schlecht dastehen"

Nico Hülkenberg startet von Platz vier in den Grand Prix von Großbritannien: Er glaubt, diese Position verteidigen zu können, braucht aber passende Bedingungen

(Motorsport-Total.com) - Nico Hülkenberg startet beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone von Position vier. Teamkollege Sergio Perez steht als Siebter drei Plätze hinter ihm. Die beiden Williams-Piloten, mit denen das Force-India-Duo um wichtige Punkte in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft kämpft, stehen nach Ausscheiden in Q1 beim Start am Sonntag weit hinten.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg hofft auf ein trockenes und windstilles Rennen in Silverstone Zoom

Bietet das Heimspiel in Silverstone für Force India also die große Chance, sich von Williams abzusetzen? "Klar, schaut man da drauf" spricht Hülkenberg die Startaufstellung an und bezeichnet das, was er dort sieht als "erst mal positiv". Aber: "Checo ist in Österreich auch von 16 gekommen", erinnert er an die Aufholjagd seines Teamkollegen Perez vor zwei Wochen in Spielberg und hat die Williams noch lange nicht abgeschrieben.

Trotz seiner starken Leistung mit Medium-Reifen auf feuchter Piste in Q3 wünscht sich Hülkenberg für das Rennen "trockene Bedingungen", wie er sagt. "Mischbedingungen sind immer ein Ritt auf der Rasierklinge, vor allem dann, wenn nie eine gewisse Konstanz drin ist. Andererseits macht das auch einen gewissen Kitzel aus und ist eine andere Herausforderung", sagt der Deutsche, der sich gute Chancen ausrechnet, seine vierte Position auch im Rennen gegen die im Nacken lauernde Konkurrenz verteidigen zu können.

"Ich denke schon. Es hängt aber natürlich davon ab, wie gut unsere Pace ist. Nur mit guter Pace kann man auch etwas verteidigen und etwas ausrichten. Ich glaube aber, dadurch, dass man gestern nicht wirklich etwas gelernt hat, ist es unheimlich schwierig, etwas vorauszusagen", so "Hulk".

Ein Fragezeichen bleibt allerdings. Am Freitag machte den Force-India-Piloten der Wind zu schaffen. Sollte es auch im Rennen kräftig wehen, erwartet Hülkenberg Probleme. "Dann werden wir schlecht dastehen", prophezeit der Deutsche.

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