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Honda hofft: Erster Formel-1-Sieg mit Red Bull in diesem Sommer

Bei Honda möchte man keine konkreten Ziele für die Formel-1-Saison 2019 ausgeben - Motorsportchef Masashi Yamamoto hofft allerdings auf mindestens einen Sieg

(Motorsport-Total.com) - Seit 2006 hat Honda in der Formel 1 kein Rennen mehr gewonnen. Damals triumphierte Jenson Button in Ungarn für das eigene Werksteam. Mehr als zwölf Jahre warten die Japaner seitdem auf einen weiteren Triumph in der Königsklasse. Tatsächlich könnte man dank Red Bull in diesem Jahr so nah dran sein, wie seit Jahren nicht mehr. Zuletzt in Melbourne holte Max Verstappen zumindest schon einmal den ersten Podestplatz für Honda seit 2008.

Max Verstappen

Verstappen stand gleich bei seinem ersten Rennen mit Honda-Power auf dem Podium Zoom

"Das ist ein ganz wichtiges Jahr für uns, denn zum ersten Mal in der Hybridära haben wir [mit Red Bull und Toro Rosso] zwei Teams", erklärt Hondas Motorsportchef Masashi Yamamoto gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Nach drei katastrophalen Jahren mit McLaren und einer Übergangssaison mit Toro Rosso, hofft man bei den Japanern, 2019 mit Red Bull endlich ganz vorne mitmischen zu können.

Konkrete Ziele gibt man bewusst nicht aus. Doch Yamamoto lässt durchblicken, dass man keine Zweifel daran habe, dass Red Bull als Team auf jeden Fall siegfähig ist. Nun liege es an Honda, den entsprechenden Motor zu bauen. "Wenn wir das schaffen, können wir zusammen mit Red Bull gewinnen", erklärt er und ergänzt: "Wir hoffen, dass es [mit einem Sieg] klappt - vielleicht im Sommer."

Franz Tost

Masashi Yamamoto weiß, dass Honda noch weitere Fortschritte machen muss Zoom

Gleichzeitig möchte Yamamoto die Erwartungen aber auch nicht zu hoch schrauben. "Unser ehrlicher Eindruck ist, dass wir das Level von Ferrari und Mercedes noch nicht erreicht haben", stellt er klar. Bei Honda ist man sich bewusst, dass man in Zukunft weitere Fortschritte machen muss, damit Red Bull die beiden Schwergewicht der Formel 1 regelmäßig herausfordern kann.

Solche hohen Ziele hat man bei Toro Rosso derweil nicht. "Die beiden Teams haben unterschiedliche Ziele", stellt Yamamoto klar und erklärt, dass für die "Jungbullen" bereits "etwas wie ein Podium" ein großer Erfolg wäre. Auf jeden Fall wolle man im zweiten Jahr der Partnerschaft "Fortschritte" machen. Beim Saisonauftakt in Melbourne holte Rückkehrer Daniil Kwjat als Zehnter einen WM-Punkt für Toro Rosso.

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