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Holpriges Debüt für Caterham-Neuling Stevens

Caterham meldet sich in der Formel 1 zurück, doch Will Stevens wird bei seinem ersten Einsatz am Freitag durch ein Motorenproblem eingebremst

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Caterham die Rennen in Austin und Sao Paulo auslassen musste, meldete sich das Team am Freitag in der Formel 1 zurück. Bei den Freien Trainings zum Großen Preis von Abu Dhabi gingen Kamui Kobayashi und Rookie Will Stevens für das Team an den Start. Beide konnten jedoch nicht überzeugen und belegten in der Gesamtwertung des Freitags - von den Testfahrern Adderly Fong (Sauber) und Esteban Ocon (Lotus) abgesehen - abgeschlagen die letzten beiden Plätze.

Will Stevens

Will Stevens rückte heute zum ersten Mal bei einem Grand Prix aus Zoom

Im Fokus stand am Freitag Neuling Stevens, der zum ersten Mal an einem Grand Prix teilnahm und dabei gleich mit den Tücken der Technik Bekanntschaft machen musste. Nach der Einführungsrunde musste der Brite seinen CT05 erst einmal wieder in der Box abstellen. "Leider gab es ein paar kleinere technische Probleme am Auto. Deshalb habe ich einen Großteil der Session verpasst", sagt Stevens im Gespräch mit 'Sky Sports F1.'

Doch die Renault-Techniker konnten den Fehler am Antrieb beheben. "Immerhin konnte ich kurz vor Schluss noch einmal mit den Supersoft-Reifen auf die Strecke gehen und eine schnelle Runde drehen", sagt Stevens. "So konnte ich am Vormittag zumindest ein wenig Formel-1-Erfahrung auf dieser Strecke sammeln. Bisher kannte ich den Kurs nur von zwei Tagen im GP2-Boliden."


Fotos: Caterham, Großer Preis von Abu Dhabi, Freitag


Überrascht war der 23-Jährige von der Tatsache, dass der Unterschied vom Formel-1-Boliden zu den Fahrzeugen der Formel Renault 3.5, in der er in diesem Jahr gefahren ist, geringer ist als erwartet. "Das Fahrgefühl ist natürlich ein anderes, aber der Unterschied ist bezogen auf die Rundenzeiten gar nicht so groß. Die Formelrennserien unterhalb der Formel 1 sind in den vergangenen Jahren alle schneller geworden."

"Für mich muss es jetzt darum gehen, so viel wie möglich zu lernen und je länger das Wochenende dauert, weitere Fortschritte zu erzielen", so Stevens. "Das Wichtigste für mich ist es, das Rennen zu beenden und Kamui so nahe wie möglich zu kommen." In dieser Beziehung liegt noch ein weiter Weg vor Stevens. Heute war er mehr als 1,5 Sekunden langsamer als der Japaner.

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