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  • 15.04.2011 · 08:16

  • von Roman Wittemeier

Glock: "Hier sind unsere Probleme noch größer"

Marussia-Virgin-Pilot Timo Glock über die Eindrücke nach dem ersten Freien Training in China: Red Bull weit vorne, eigene Chancen eher bescheiden

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel hat der Szene gleich beim ersten Training in Schanghai erneut seinen Stempel aufgedrückt. Der Weltmeister setzte sich an der Spitze des Klassements deutlich ab. "Red Bull sieht wieder überlegener aus als in Malaysia", sagt Timo Glock im Interview mit 'Sky'. "Im ersten Freien Training war es eindeutig. Es ist Red-Bull-Land, wie in den Vorjahren auch schon."

Timo Glock würde gern vielen Konkurrenten das Heck des Autos zeigen

Vettel hatte sich in der ersten Session sechs Zehntelsekunden von seinem Teamkollegen Mark Webber abgesetzt, die weitere Konkurrenz hatte mehr als zwei Sekunden Abstand. "Red Bull muss man weit vorne sehen, McLaren als besten Verfolger und Renault war auch nicht schlecht - zumindest solange Nick Heidfeld gefahren ist." Der deutsche Kubica-Ersatzmann hatte seinen Renault nach nur fünf Runden wegen eines Ausritts abstellen müssen.

"Wir tun uns schwer. Wir waren in Melbourne und Malaysia zu weit weg", sagt Glock über die eigenen Erfahrungen mit seinem Marussia-Virgin MVR-02. "Hier sind unsere Probleme noch größer, weil diese Strecke unserem Auto nicht liegt. Dieses Rennen müssen wir noch hinter uns bringen, dann hoffen, dass die neuen Teile in Istanbul etwas Fortschritt bringen."

"Alle anderen bringen auch Updates, also wird sich wohl insgesamt nicht allzu viel ändern", ordnet Glock die kommenden Verbesserungen realistisch ein. Am Freitagvormittag in Schanghai musste der Odenwälder lange warten, weil an seinem Boliden eifrig gearbeitet wurde. Teilweise gingen die Mechaniker am Heck mit einem Hammer zur Sache.

¿pbvin|512|3607||0|1pb¿"Mein Mechaniker, der sonst immer hinten rechts arbeitet, fällt wegen Blinddarm aus. Ihm haben sie den Blinddarm rausgenommen - genau wie bei mir vor dem Saisonstart", lacht Glock. Er erklärt: "Der neue Mann dort hat die Federn vertauscht. Die haben sich dermaßen verkantet, sodass wir mit grobem Werkzeug arbeiten mussten."

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