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Force India muss wegen Startcrashs tief in die Taschen greifen

In der Formel-1-Saison 2018 wurden die Force-India-Fahrer immer wieder in Startunfälle verwickelt - Für das Team ist das eine kostspielige Angelegenheit

(Motorsport-Total.com) - Insgesamt viermal wurden die Force-India-Piloten beim Start eines Formel-1-Rennens in der Saison 2018 in Startunfälle verwickelt. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich ist es für das Team eine kostspielige Angelegenheit. Zum einen sind die verlorenen Punkte ein Nachteil im Kampf um Platz vier und zum anderen müssen die Fahrzeuge anschließend immer wieder repariert werden. Auch in Silverstone rutschte Sergio Perez nach einem Dreher in der ersten Kurve auf Rang 19 zurück. Letztendlich kämpfte sich der Mexikaner noch auf Rang elf vor.

Sergio Perez

Sergio Perez fliegt in Silverstone ab und fällt auf Platz 19 zurück Zoom

Wegen einer Strafe gegen Pierre Gasly wurde Perez auf Platz zehn gewertet. Sein Teamkollege Esteban Ocon erlebte hingegen ein unspektakuläres Rennen und landete auf Platz sieben. In der Konstrukteurswertung zog Force India an McLaren vorbei. Die beiden Mittelfeldteams trennt aktuell nur ein einziger Punkt. Laut Teambesitzer Dr. Vijay Mallya ist der vierte Platz noch in Reichweite.

"Wir hatten einen unglücklichen Start in die Saison", so Mallya gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "In vier Rennen waren wir in Startunfälle verwickelt. Checo ist von Platz zwölf aus gestartet und wurde dann auf Rang 19 gespült. Er hat es zumindest geschafft, weiter vorne ins Ziel zu kommen." Das Team würde in der Saison 2018 vom Pech verfolgt werden, meint der Teambesitzer. Das sei auch der Grund, warum der Rennstall in der Gesamtwertung aktuell nicht besser dastehen würde.

An McLaren vorbeizuziehen, sei ein wichtiger Schritt gewesen, meint Mallya. Er sagt: "Es war eine solide Leistung. Wir haben in Silverstone einen neuen Unterboden eingesetzt und er hat gut funktioniert." Sowohl im nächsten Rennen als auch in Spa wolle Force India weitere Updates einführen. Sollten die neuen Komponenten gut funktionieren, habe der Rennstall noch eine realistische Chance, in der Konstrukteurswertung auf Rang vier zu landen.


Grand Prix von Großbritannien

"Wir sollten nicht damit beginnen, unsere Fahrer zu vergleichen", betont Mallya. In den vergangenen sieben Rennen hat Ocon sich immer besser als Perez qualifiziert. "Zu Beginn war Esteban nur ein 20-jähriger Rookie, der gegen einen erfahrenen Fahrer angetreten ist. Er möchte sich beweisen und er sammelt dabei wichtige Erfahrungen." Ein gesunder Wettbewerb zwischen den Fahrern sei wichtig und würde dem Team helfen - aber nur, wenn nicht noch einmal so etwas wie in Baku passiert. Mallya sagt: "Wenn die Zielflagge fällt, gibt es Punkte und Zähler bringen uns Geld ein."

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