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Force India erneut stark unterwegs

Adrian Sutil fuhr locker unter die besten Zehn und strebt nun nach WM-Rang neun - Paul di Resta bemängelte fehlenden Topspeed und startet als Elfter

(Motorsport-Total.com) - Brasilien gehört zu den guten Pflastern für das Team Force India. Adrian Sutil gelang recht locker der Sprung in die besten Zehn. Er wird das Rennen in Sao Paulo am Sonntag vom achten Startplatz aus beginnen. Teamkollege Paul di Resta hat weniger Glück, er scheiterte als Elfter knapp am Weiterkommen in die letzte Session.

Adrian Sutil

Adrian Sutil möchte zum Abschluss der Saison noch einmal ein Zeichen setzen

"Das war wieder ein gutes Qualifying, das ein starkes Wochenende fortsetzte", so Sutil. "Ich hatte am Nachmittag ein gutes Gefühl und ich hatte wirklich Spaß, den die Balance des Autos war großartig. Das einzige Problem war, dass es richtig windig war. Aber ich konnte meinen Fahrstil umstellen, damit es mich nicht heftig traf."

Auch mit der Ausgangslage für das Rennen ist der Deutsche zufrieden. "Der achte Platz ist gut für den Start, ich bin zuversichtlich - egal ob es nun nass oder trocken ist", fährt er fort. "Wir müssen einfach abwarten und schauen, was das Wetter macht. Ich hoffe aber, dass wir viele Punkte einsacken werden, denn ich möchte noch Neunter in der Fahrerwertung werden. Das wäre eine schöne Art, die Saison zu beenden."

"Ich wusste, dass es eine schwierige Session werden würde, denn ich hatte weniger Topspeed als Adrian. Wir wissen noch nicht genau, warum das der Fall war", erklärt di Resta leicht enttäuscht. "Damit verlor ich etwas Zeit auf den Geraden, das ist ein bisschen frustrierend."

"Auf der anderen Seite muss ich mit Rang elf auch wieder zufrieden sein, denn ich verpasste Q3 nur sehr knapp", so der Schotte. "Für morgen wird Regen vorhergesagt und wir wissen, dass das Auto om Nassen konkurrenzfähig ist. Hoffentlich können wir das nutzen. Und auch wenn es trocken ist, sollten wir stark sein, denn unsere Pace auf den Longruns sah gut aus."


Fotos: Force India, Großer Preis von Brasilien, Samstag


Ähnlich positiv sah auch der stellvertretende Teamchef Robert Fernley die Dinge. "Insgesamt können wir mit dem Qualifyingergebnis zufrieden sein", erklärt er. "Wir waren zuversichtlich, mit beiden Autos unter die besten Zehn zu kommen, aber Paul hatte ein Topspeedproblem seit dem Vormittag, das wir noch immer untersuchen. Ohne dieses Problem hätten wir beide Autos in Q3 gesehen."

"Adrian zeigte abermals eine exzellente Leistung im Qualifying, er fuhr konstante Rundenzeiten und quetschte das Maximum aus dem Auto heraus", fährt er fort. "Morgen werden wir alle das Wetter im Auge behalten, die Chance auf Regen wird groß sein. Aber egal was passieren wird, wir sind gut platziert, um mit beiden Autos Punkte zu holen. Dann können wir den sechsten Meisterschaftsrang abzusichern und Adrian unter die besten Zehn der Fahrerwertung bringen."

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