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FIA zuversichtlich: Kann "Party-Mode"-Verbot überwacht werden?

Formel-1-Rennleiter Michael Masi glaubt, das geplante Verbot mehrerer Motor-Modi im Qualifying und Rennen erfolgreich durchzusetzen, auch mit Hilfe der Teams

(Motorsport-Total.com) - Mit der Ankündigung, ab dem kommenden Formel-1-Grand-Prix in Spa die Verwendung mehrerer Motor-Modi im Qualifying und Rennen verbieten zu wollen, sorgte die FIA in der vergangenen Woche für einigen Gesprächsstoff. Die Teams wurden über das Vorhaben schriftlich informiert, über die Details aber im Unklaren gelassen.

Michael Masi

Michael Masi glaubt, das "Party-Modus"-Verbot erfolgreich durchsetzen zu können Zoom

Die Einzelheiten sollen in einer neuen technischen Richtlinie noch vor dem Grand Prix von Belgien am übernächsten Wochenende erklärt werden, wie FIA-Rennleiter Michael Masi bestätigt. "Ja, es ist vorgesehen, dass die technische Direktive bezüglich der Motoreinstellungen vor der Veranstaltung in Spa herausgegeben wird."

Was bisher bekannt ist: Spezielle Qualifying-Modi, wie sie einige Teams am Samstag einsetzen, sollen genauso verboten werden wie die Möglichkeit, die Motoren im Rennen aus Gründen der Zuverlässigkeit herunter zu drehen. Als Grund führt die FIA an, dass sie so besser überwachen könne, ob alles regelkonform abläuft.

In dem Zusammenhang zitierte die FIA in ihrem Brief an die Teams auch Artikel 27.1 des sportlichen Reglements, der sich darauf bezieht, dass die Fahrer verpflichtet sind, das Auto allein und ohne fremde Hilfe zu fahren. Die verschiedenen ICE-Modi, die derzeit im Einsatz seien, ließen allerdings daran zweifeln, so der Verband.


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Wie aber will man überwachen und sicherstellen, dass die Teams sowohl im Qualifying als auch Rennen nur noch eine Motoreneinstellung verwenden? "Ich denke, wir sind sehr zuversichtlich, sonst wären wir nicht den Weg gegangen, den wir eingeschlagen haben", glaubt Masi daran, dass ein hartes Durchgreifen möglich ist.

"Ich weiß, dass vor allem das technische Team sehr viel Arbeit geleistet und sich auch mit den vier Motorenherstellern beraten hat", verrät der Rennleiter. "Wie der verstorbene Charlie Whiting zu sagen pflegte: 'Wir haben ein technisches Team von zehn Personen, dazu kommen noch 1000 bei jedem der Power-Unit-Hersteller, also..."

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